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Fragen zu Krebs: Welche Lebensmittel sind schlecht? - Lebensmittel krebserregend
Fragen zu Krebs: Welche Lebensmittel sind schlecht?
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen rund 30 Prozent aller Krebsfälle in den westlichen Ländern in Zusammenhang mit ungünstigen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Dabei lauert die Gefahr weniger im Vorkommen von krebserregenden Inhaltsstoffen als in einer ungünstigen Nahrungsmittelauswahl und
-zubereitung und Bewegungsmangel.

Viele Verbraucher sehen eine Gefahr durch Lebensmittelzusatzstoffe wie Farb- oder Süßstoffe. Nach bisherigem Erkenntnisstand liegen zwischen diesen Substanzen und einem Krebsrisiko keine Zusammenhänge vor.

Zudem geistern durch die Medien dramatische Meldungen über gefundene Schadstoffe in Lebensmitteln. Die Einstufung als „krebserregend“ erfolgt meist im Tierversuch, der genaue Einfluss bzw. das Gefährdungspotential auf den menschlichen Körper bleibt dabei oft ungeklärt, genauso wenig die erforderliche Menge um einen Krebs auszulösen. Eine abwechslungsreiche Ernährung kann vorbeugen, dass sich diese potentiell gesundheitsschädlichen Stoffe ansammeln können.

Durch ein paar einfache Maßnamen bei der Lebensmittelzubereitung und -lagerung können Sie weitere Gefahrenquellen vermeiden:

  • Experten empfehlen, den Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren auf 2-3 Mal/Woche zu beschränken.
  • Eine schonende Zubereitung ist gesünder, denn beim zu starken Erhitzen von Fleisch beim Braten und Grillen können krebserregende Substanzen entstehen.
  • Auch gepökeltes Fleisch, Wurst und Schinken sollten nur eingeschränkt konsumiert werden.

Durch eine kühle und trockene Lagerung von Lebensmitteln kann der Bildung von Schimmelpilzen vorgebeugt werden, von denen manche krebserregenden Aflatoxine bilden. Ein „Herausschneiden“ des Schimmels ist unzureichend, denn der Schimmel kann sich, auch wenn für unser Auge nicht sichtbar, bereits weiter in dem betroffenen Lebensmittel verbreitet haben. Werfen Sie verdorbene Lebensmittel deswegen im Zweifel lieber komplett weg.

Regelmäßiger Alkoholkonsum scheint ebenfalls das Krebsrisiko zu erhöhen, so wurden z.B. Zusammenhänge für die Entstehung von Krebserkrankungen des Verdauungstrakts, aber auch für Brust- und Eierstockkrebs gefunden. Die dabei empfohlene Höchstmenge für Alkohol liegt für Frauen bei 10g Alkohol/Tag (dies entspricht ca. 250 ml Bier). Durch die Kombination von Alkohol und Rauchen wird das Krebsrisiko noch vervielfacht.

Zahlreiche Hinweise existieren für den positiven Einfluss auf das Krebsrisiko durch eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse, denn die darin enthaltenen Inhaltsstoffe haben einen schützenden und vorbeugenden Effekt. Durch regelmäßige Bewegung und Normalisierung des Körpergewichtes lässt sich das Erkrankungsrisiko noch weiter senken.

Weitere Informationen und wertvolle Tipps erhalten Sie z.B. bei der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) oder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter www.dkg.de und www.dge.de.




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 12/10/2010
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