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Leidest du unter Glutenunverträglichkeit? DIESE Symptome sind ein eindeutiges Zeichen

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 26. Dezember 2015
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Kein Brot mehr, Kuchen, Nudeln oder Kekse: Wer an einer Glutenunverträglichkeit leidet, muss verzichten. Symptome wie Durchfall und Bauchschmerzen lassen ansonsten nicht lange auf sich warten.

Immer mehr Menschen haben nach einem Stück Kuchen oder einer Scheibe Brot Bauchschmerzen und fühlen sich schlecht. Schuld kann eine Glutenunverträglichkeit sein. Klassische Symptome sind Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall.

Übrigens: Es gibt zwei verschiedene Arten von einer Glutenunverträglichkeit, wenn auch die Symptome sehr ähnlich sind. Die klassische Unverträglichkeit wird auch Zöliakie oder Sprue genannt und ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Menschen mit Zöliakie sollten ihr Leben lang Lebensmittel streng meiden, die Gluten enthalten.

Daneben tritt seit einigen Jahren bei immer mehr Menschen eine Glutensensitivität auf. Sie leiden nicht an der Krankheit Zöliakie, vertragen glutenreiche Lebensmittel aber trotzdem schlecht. Immerhin: Menschen mit einer Glutensensitivität müssen nicht komplett auf Brot und Co. verzichten. Kleine Mengen werden oft vertragen, die Symptome können sich zudem mit der Zeit verbessern.

Diese Lebensmittel sorgen bei einer Glutenunverträglichkeit für die typischen Symptome

Der Inhaltsstoff, der bei einer Glutenunverträglichkeit für die klassischen Symptome wie Bauchschmerzen sorgt, ist das Gluten. Gluten ist ein Klebereiweiß, das ganz natürlich in vielen Getreidesorten vorkommt. Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer sowie alle Lebensmittel, die daraus hergestellt werden, sollten gemieden werden.

Brot & Brötchen © iStock

Wer an Zöliakie leidet, sollte zudem Fertiggerichte meiden und bei allen verarbeiteten Produkten auf die Zutatenliste schauen. Weizen wird oft zugesetzt, z. B. in Form von Stärke.

Unproblematisch sind dagegen Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Obst, außerdem Fleisch, Milchprodukte, Fisch und bei den Getreidesorten Hirse, Quinoa und Amaranth. Diese Lebensmittel sind von Natur aus glutenfrei. Achtet außerdem beim Einkauf auf die durchgestrichene Ähre, das Zeichen für glutenfreie Lebensmittel.

Glutenunverträglichkeit: Das sind die typischen Symptome

Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall: Die bei einer Glutenunverträglichkeit klassischen Symptome können auf alle möglichen Krankheiten hindeuten.

Typisch für eine Glutenunverträglichkeit sind die folgenden Symptome:

  • Durchfall
  • Übelkeit & Erbrechen
  • Müdigkeit, Antriebsschwäche
  • vorgewölbter Bauch
  • Knochen- & Muskelschmerzen
  • Blässe
  • Appetitlosigkeit

Habt ihr öfter Magen-Darm-Probleme, solltet ihr einmal notieren, wann ihr die Beschwerden hattet und was ihr davor gegessen habt. Das hilft dem Arzt bei der Diagnose. Steht die Diagnose Zöliakie, solltet ihr wirklich konsequent glutenhaltige Lebensmittel meiden. Nicht nur, um nicht ständig unter Durchfall zu leiden, sondern auch, um die Dünndarmschleimhaut nicht dauerhaft zu schädigen. Das erhöht das Risiko für Krebs nämlich erheblich.

Glutenunverträglichkeit: Symptome bei Babys & Kindern

Zöliakie kann schon bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten. Die Beschwerden sind ähnlich wie beim Erwachsenen. Allerdings leiden sie schneller unter Mangelerscheinungen.

Eine Glutenunverträglichkeit zeigt bei ihnen zusätzlich oft folgende Symptome:

  • Wachstumsverzögerungen
  • Vitaminmangelerscheinungen
  • Blutarmut
  • geistige Fehlentwicklungen

So senkt ihr das Risiko einer Glutenunverträglichkeit bei Kindern

Ihr könnt nicht verhindern, dass euer Kind an Zöliakie erkrankt. Aber ihr könnt das Risiko senken, indem ihr die folgenden Tipps beachtet:

  • Stillt nach Möglichkeit bis zum sechsten Monat.
  • Füttert in den ersten vier Monaten keine getreidehaltigen Lebensmittel.
  • Führt Lebensmittel mit Gluten, z.B. Brot, Zwieback, zwischen der 17. und 26. Lebenswoche nach und nach ein.

Bemerkt ihr bei eurem Kind trotzdem Durchfälle und andere Beschwerden, solltet ihr frühzeitig zum Arzt gehen und die Ursache abklären lassen.

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