Herzinfarkt: Symptome erkennen und rechtzeitig handeln

Schnelle Hilfe bei einem Herzinfarkt

   

Erste Hilfe-Maßnahmen bei einem Herzinfarkt: Ruhe bewahren und notfalls Wiederbelebung starten. - Schnelle Hilfe bei einem Herzinfarkt
Erste Hilfe-Maßnahmen bei einem Herzinfarkt: Ruhe bewahren und notfalls Wiederbelebung starten.
Sie haben den Verdacht, dass Sie oder ein Familienmitglied an einem Herzinfarkt leiden? Zögern Sie nicht lange, rufen Sie einen Notarzt. Denn bei einem Herzinfarkt ist ein Faktor von besonderer Bedeutung: die Zeit! Je schneller der Infarkt behandelt wird, desto besser sind die Aussichten auf eine Heilung.

Bis der Notarzt kommt, ist es wichtig, dass Sie schon Erste Hilfe-Maßnahmen einleiten.

  • Starten Sie eine Reanimation, wenn der Betroffene nicht mehr atmet oder einen Herzstillstand hat.
  • Ist der Betroffene bei Bewusstsein, bringen Sie ihn in eine bequeme Lage, in der er gut durchatmen kann. Sitzende oder liegende Positionen sind ideal. Öffnen Sie beengende Kleidung.
  • Sorgen Sie für Ruhe.

Der Notarzt kontrolliert als erstes, ob es sich wirklich um einen Herzinfarkt handelt. Er macht ein EKG und wird blutverdünnende Medikamente geben. Im Krankenhaus erfolgen dann während der nächsten Tage weitere Untersuchungen. Mithilfe einer Katheteruntersuchung wird geprüft, welche Gefäße verengt sind. Um eine erneute Verengung zu verhindern wird ein sogenannter Stent eingeführt, der die Gefäßwand offenhält.

Die ersten 48 Stunden sind bei einem Herzinfarkt entscheidend: Wer sie überlebt hat gut Heilungschancen. Da bei Frauen der Infarkt häufig nicht erkannt wird, sind ihre Chancen oft schlechter. Denn das durch den Herzinfarkt geschädigte Gewebe vernarbt. Es kann sich nun nicht mehr zusammenziehen und aktiv bewegen. Für die Pumpleistung des Herzens ist es nicht mehr zu gebrauchen. Bei einem starken Herzinfarkt mit viel beschädigtem Gewebe kann es deswegen zu einer Herzinsuffizienz mit Atemnot, einer deutlich nachlassenden Leistungsfähigkeit, verstärkten Wassereinlagerungen in den Gliedmaßen sowie Wasser in der Lunge kommen.


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Veröffentlicht von
am 01/04/2012
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