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Expertengespräch

Krebs in Europa

  

Gordon McVie © Pink Ladies - Krebs in Europa
Gordon McVie © Pink Ladies
Er ist einer der führenden Experten in der internationalen Krebsforschung, widmete sein gesamtes berufliches Leben dem Kampf gegen die Krankheit und fand sogar seine künftige Ehefrau beim Spendensammeln für die Krebshilfe in Großbritannien.

Mit goFeminin.de sprach Gordon McVie über die Herausforderung der Krebsforschung und -behandlung in Europa, mangelhaftes Gesundheitsmanagement und erklärt wie das soziale Umfeld Krebserkrankungen fördern können.

Die Zeit der großen Krebskampagnen scheint vorbei. Hat es für Frauen etwas gebracht? 
Gordon McVieM: Naja, es gibt gute und schlechte Neuigkeiten: Die gute ist, dass es wirklich geglückt ist, die Zahl der Brustkrebstoten erheblich zu senken. Bei anderen Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs haben wir jetzt sogar eine Impfung. Und wir wissen, wie er vorzubeugen ist: safe sex.

Es gibt aber wohl auch die schlechte Nachricht...
Gordon McVie: Ja, und zwar diese: Es sterben immer mehr Frauen an Lungenkrebs, Europa weit sogar mehr als an Brustkrebs! Das Traurige ist, dass Lungenkrebs zu 90 Prozent auf Rauchen zurückzuführen ist und somit selbst herbeigeführt wird.

Brustkrebs-Screenings werden in den meisten Ländern erst ab einem bestimmten Alter kostenlos angeboten. Ist das richtig? 
Gordon McVie: Nur zum Teil. Es ist sehr unwahrscheinlich, Brustkrebs unter 40 Jahren zu bekommen. Normalerweise ist Brustkrebs eine Krankheit älterer Frauen.
In dieser Hinsicht ist es in Ordnung, erst später damit anzufangen. Was aber ein Unding ist, ist irgendwann bei älteren Frauen wieder damit aufzuhören! Das ist wirklich schlecht. Nicht zu vergessen ist auch: Die Bestrahlung bei der Mammografie schadet den Zellen auch. Das heißt, je öfter man das Screening unnötigerweise hat, desto schädlicher ist dies, treibt die Kosten in die Höhe und beunruhigt.

Das Brustkrebs-Screening selbst steigert also das Brustkrebs-Risiko? Das ist absurd!
Gordon McVie: Ja, aber es ist so. Die UV-Strahlen beschädigen jedes Mal die Zellen. Bei gesunden Menschen werden diese Beschädigungen lange Zeit erst noch durch den Körper selbst wieder geheilt. Hat eine Frau jedoch ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, etwa, weil es in der Familie liegt, dann werden die Zellen nicht vollständig regenerieren. Übrigens ist dieses Risiko durchaus bekannt, deshalb setzen wir usn für die Nutzung von MRI-Screenings ein, wo magnetische Felder genutzt werden, keine UV-Strahlen. Aber auch hier: Obwohl es so eine sinnvolle Alternative ist, gibt es MRI-Screenings in Europa nur vereinzelt.

Gibt es eigentlich eine sichere Methode, sich vor Brustkrebs zu schützen? 
Gordon McVie: Ja, die Brust entfernen. Es gibt ansonsten keine andere Prävention, die 100 Prozent wirkt. Bei Frauen, die ein nachgewiesenes Brustkrebsrisiko haben, werden seit einiger Zeit Hormonbehandlungen eingesetzt - das sind Frauen mit genetischer Veranlagung oder, bei denen bereits Knoten in der Brust gefunden wurden. Aber auch eine solche Hormonbehandlung ist nicht ohne und hat dann wiederum andere Auswirkungen.

Fassen wir zusammen: Wie sieht für Frauen richtige Vorsorge aus? 
Gordon McVie: Für Lungenkrebs ganz einfach: Nicht rauchen. Für Brustkrebs bedeutet es, Brustkrebs-Screenings machen zu lassen. Und um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, gibt es für Mädchen mittlerweile eine Impfung. Für alle anderen bedeutet es: Nehmt Kondome. Wie haben alle Antworten, wie müssen nur nach ihnen handeln.




smb

 
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 02/10/2010
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