Top 5 der am besten
bewerteten Artikel
Von Frau zu Frau: Sprüche, für die wir andere Mädels hassen
Schmerz adé: SOS-Hilfe bei Blasen
Nichts für Weicheier! Traumfigur dank Trendsport Crossfit
"Doofe Kuh" & Co.: Wenn Kinder Schimpfwörter entdecken
Traummann an der Angel? Wie Sie ihn nicht mehr loslassen
Der Besuch beim Frauenarzt
Krebsvorsorge: Welche Untersuchungen sind sinnvoll?
Überblick in Bildern

ultraschall krebs

 

Lassen Sie sich ausführlich von dem Arzt ihres Vertrauens beraten. - ultraschall krebs
Lassen Sie sich ausführlich von dem Arzt ihres Vertrauens beraten.
Normalerweise wird beim Frauenarzt ein Abstrich am Gebärmutterhals genommen, um Zellveränderungen und mögliche Hinweise auf Gebärmutterhalskrebs festzustellen. Für diese Maßnahme kommen die gesetzlichen Krankenkassen auf. Als IGeL bieten Frauenärzte eine Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken an. Durch diese Untersuchung sollen Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs frühzeitig entdeckt werden. Der Nachteil der Maßnahme ist, dass die beiden Krebsarten nicht mit 100prozentiger Sicherheit entdeckt und auch nicht ausgeschlossen werden können. Aus diesem Grund wird die Ultraschalluntersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

HPV-Test
Zusätzlich zum normalen Zellabstrich (Pap-Abstrich), mit dessen Hilfe sich krankhaft veränderte Zellen aufspüren lassen, bieten Frauenärzte einen HPV-Test an. Humane Papillomviren(HPV) gelten als Hauptrisikofaktor für Gebärmutterhalskrebs. Der HPV-Test wird von den Kassen nur übernommen, wenn der Pap-Abstrich Auffälligkeiten ergeben hat. Mithilfe des HPV-Tests ist es möglich, HPV im Gewebe des Gebärmutterhalses nachzuweisen. Der Nachweis dieser Viren bedeutet allerdings nicht, dass sich zwangsläufig Gebärmutterhalskrebs daraus entwickelt. Oft werden die Viren auch erfolgreich von der körpereigenen Abwehr bekämpft und verschwinden von selbst wieder. Bislang ist der Nutzen des HPV-Tests für die Früherkennung noch unklar – deshalb gehört er zu den individuellen Gesundheitsleistungen.

Dünnschichtzytologie
Als Dünnschichtzytologie wird ein Abstrich von Zellen aus der Scheide bezeichnet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Pap-Abstrich werden die entnommenen Zellen im Rahmen dieses Abstrichs vor der mikroskopischen Untersuchung aus dem Zellverband gelöst und von Blut- und Schleimhautbeimengungen getrennt. Danach werden die Zellen in einer dünnen Schicht mikroskopisch untersucht. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat befunden, dass dieses Verfahren Zellveränderungen nicht besser aufdecken kann als der klassische Pap-Abstrich. Die Dünnschichtzytologie fällt deshalb unter die individuellen Gesundheitsleistungen.

IGeL – ja oder nein?
Die Frage, welche IGeL zur Krebsvorsorge sinnvoll ist und welche nur zusätzliche Kosten bedeutet, lässt sich nicht allgemein beantworten. Deshalb muss jede Frau individuell abwägen, welche medizinische Maßnahme in ihrem speziellen Fall über die Kassenleistungen hinaus infrage kommt. Wichtig ist in jedem Fall eine gute, offene und vertrauensvolle Beratung durch den Arzt. Darüber hinaus sollte man sich vorab über die Zusatzleistung informieren.

Wir haben einige Fragen und Tipps zusammengestellt, um Ihnen die Entscheidung „IGeL – ja oder nein?“ etwas zu erleichtern.
Hat Ihnen Ihr Arzt erklärt, warum eine individuelle Gesundheitsleitung gerade für Sie wichtig ist und welche Vorteile sie bringt?
Ein verantwortungsvoller Arzt sollte in der Lage sein, Ihnen den konkreten Nutzen einer vorgeschlagenen IGeL für Ihre Gesundheit ausführlich und auch verständlich zu erklären. Er sollte Ihnen die Vorteile der Leistung aufzeigen können und es anstandslos akzeptieren, wenn Sie die IGeL trotzdem ablehnen.

Hat Sie der Arzt ausführlich über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der IGeL aufgeklärt?
Da jede medizinische Maßnahme ein gewisses Risiko birgt, ist es bei einer IGeL (wie bei allen anderen Untersuchungen auch) wichtig, über Risiken und Nebenwirkungen informiert zu sein.
Kann Sie der Arzt darüber informieren, wie gut der Nutzen einer IGeL durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen ist?
Die Wirksamkeit und der Nutzen von medizinischen Untersuchungen werden in wissenschaftlichen Studien untersucht. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt, ob solche Studien vorliegen und inwieweit diese den Nutzen einer Maßnahme belegen können.
Wenn Ihr Arzt Ihnen eine IGeL ans Herz legt, fragen Sie:

  • warum die Kosten dieser Maßnahme nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden,
  • ob es andere Maßnahmen für Ihr gesundheitliches Anliegen gibt, deren Kosten von der Krankenkasse bezahlt werden ,
  • welche Vorteile diese medizinische Untersuchung für Ihr gesundheitliches Anliegen hat,
  • welche Risiken und Nebenwirkungen es gibt.
     




  
  

Video: Damit die Skinny Jeans perfekt passt: Effektives Bein- und Po-Workout

  • Damit die Skinny Jeans perfekt passt: Effektives Bein- und Po-Workout
  • Der Power-Milchreis: Die perfekte Mahlzeit nach einem Workout!

Veröffentlicht von Sabrina Frangos
am 16/10/2010
Diese Seite bewerten: 

Inhaltsverzeichnis krebsvorsorge
Was gibt’s Neues? 06/12/2016
News Fit & Gesund
Praktische Tipps
Video
Weihnachtsstress vermeiden: 5 Tipps, mit denen ihr ENDLICH mal erholt ins neue Jahr kommt
Wenig Kohlenhydrate, viel Geschmack: 3 leckere Rezepte für Low-Carb Plätzchen
Figurschoner-Tricks: So kommt ihr schlank durch die Feiertage!
Heißhunger bei PMS? Hier kommen 5 geniale Tipps gegen die Fress-Flashs
Alle Fit & Gesund News sehen
Kalorien verbrennen & abnehmen: So klappt es mit dem Wunschgewicht!
Tipps für einen festen, knackigen Po: Bootylicious!
Straffer Po und flacher Bauch: So geht Muskel­aufbau durch Kraft­training
Ran an den Speck! Was wirklich hilft, um die Fettverbrennung anzuregen
Alle Praktischen Tipps der Rubrik Fit & Gesund sehen
Video: Yoga für eine bewegliche Wirbelsäule
Alle Videos
 

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Unser Newsletter
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter
  OK
Folgen Sie uns               ... auch mobil
             
Onmeda: Medizin & Gesundheit Onmeda.de