Lippenherpes: Tipps & Infos

 
Lippenherpes
Lippenherpes: Symptome & Infos


Es pocht, es juckt und kurze Zeit später ist es auch schon da: Ein kleines Bläschen, das im ersten Moment ganz harmlos aussieht. Lippenherpes ist ein Problem, mit dem gut 30 Prozent der Deutschen regelmäßig kämpfen.

Das Gute: Lippenherpes ist in der Regel ungefährlich. Doch nicht wenige leiden unter den Bläschen, die prominent auf der Lippe sitzen und nach der Krustenbildung mehr als unschön aussehen. Für viele Frauen ein Grund, erstmal zu Hause zu bleiben und jegliche soziale Kontakte einzustellen.

Was genau ist Lippenherpes?
Bei Lippenherpes - oder wenn Sie mit Ihrem Fachwissen prahlen wollen: 'Herpes labialis' - handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektion an der Lippe. Varianten dieser Herpesviren sorgen auch für Erkrankungen im Nasen- und Genitalbereich sowie der Augenbindehaut und Mundschleimhaut.

Etwa 85 Prozent der Deutschen tragen den Virus für Lippenherpes in sich. Meist wird er im Kindesalter übertragen. Die meisten haben jedoch Glück: Nur 30 Prozent leiden regelmäßig an den unangenehmen Bläschen. 30 Prozent bleiben komplett verschont und die letzten 30 Prozent bekommen nur ein-, zweimal in ihrem Leben Lippenherpes. Übertragen wird das Virus durch Tröpfchen- und Schmierinfektion.

Typische Symptome von Lippenherpes
Menschen, die regelmäßig unter Lippenherpes leiden, kennen die Anzeichen schon: Erst spannt die Lippe, pocht und juckt und kurz darauf zeigt sich das Bläschen. Innerhalb weniger Tage öffnet sich die Blase und verkrustet. Nach einer Woche hat das Leiden meist ein Ende und der Lippenherpes ist abgeheilt - bis zum nächsten Mal ... Wie oft jemand an Herpes leidet, ist unterschiedlich. Es gibt einige Faktoren, die Lippenherpes auslösen. Im Schnitt haben Betroffene einmal im Jahr ihren Spaß damit. Bei rund einem Prozent tritt er sogar einmal pro Monat auf.

Unschön aber ungefährlich
In der Regel ist Lippenherpes ganz harmlos, wenn auch für die Betroffenen oft eine psychische Belastung. Anders sieht es aus, wenn Säuglinge und Kleinkinder betroffen sind. Hier kann der Erreger eine sogenannte generalisierte Infektion auslösen, die auf sämtliche Organe übergreift und unter anderem zu Atemstillstand führen kann. Auch eine Hirnhautentzündung kann durch Lippenherpes bei Babys ausgelöst werden.

Leiden Sie als Mutter an einem akuten Lippenherpes, dann verzichten Sie während dieser Tage vorsichtshalber auf engen Kontakt. Auch ein Mundschutz kann helfen.

> Lesen Sie weiter: Lippenherpes vorbeugen



db  

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Veröffentlicht von
am 22/08/2012
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