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Periode & MenstruationszyklusPeriode & Menstruations
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Frauen haben in ihrer fruchtbaren Zeit, die von der Pubertät bis zu den Wechseljahren dauert, in regelmäßigen Abständen ihre Menstruation oder Periode. Andere Bezeichnungen sind Regelblutung oder Regel. Als Menstruationszyklus oder einfach nur Zyklus wird der Zeitraum vom ersten Tag der Regelblutung bis zum letzten Tag vor der nächsten Menstruation bezeichnet. Ein durchschnittlicher Menstruationszyklus dauert 28 Tage. Eine Frau mit einem 28-Tage-Zyklus hat alle vier Wochen ihre Menstruation. Es ist aber absolut normal, keinen Durschnittszyklus zu haben, sondern nach unten oder nach oben davon abzuweichen. Wichtig für eine "normale" Periode ist es, dass der Menstruationszyklus regelmäßig ist, also keine großen Schwankungen aufweist.
Hat eine Frau regelmäßig einen Zyklus von weniger als 25 Tagen (verkürzter Menstruationszyklus) oder länger als 31 Tagen (verlängerter Menstruationszyklus), sollte das ärztlich abgeklärt werden. Auch andere Auffälligkeiten, wie regelmäßig sehr starke oder schwache Blutungen, aber auch eine Blutung, die länger anhält als sechs Tage sowie häufige Zwischenblutungen, müssen vom Arzt kontrolliert werden. Viele Frauen leiden regelmäßig unter starken Regelschmerzen. Oft wird das als normal angesehen und hingenommen. Es kann aber auch eine Erkrankung (beispielsweise Endometriose) dahinterstecken. Scheuen Sie sich darum nicht, Ihren Frauenarzt auf die Schmerzen anzusprechen. Die genannten Auffälligkeiten bei Zyklus und Periode können unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind Hormonstörungen die Ursache und können beispielsweise über hormonelle Verhütungsmittel reguliert werden. Es können aber auch andere Erkrankungen wie Endometriose oder Schilddrüsenerkrankungen dahinterstecken. Leichte Regelschmerzen dagegen sind normal und kommen bei vielen Frauen vor. Dagegen helfen meist Wärme (Badewanne, Wärmflasche etc.) und Ruhe. Die Periode: ab wann, bis wann? Die erste Periode, die sogenannte Menarche, hat ein Mädchen etwa im Alter zwischen zehn und 15 Jahren. Am Anfang muss sich die Menstruation noch einspielen, darum haben viele Mädchen mit Zyklusschwankungen, Regelschmerzen und sehr starken oder schwachen Regelblutungen zu kämpfen. Welche Frau kennt nicht das prämenstruelle Syndrom (PMS), unter dem sämtliche Beschwerden zusammengefasst werden, die in jedem Zyklus ein bis mehrere Tage vor der Menstruation auftreten können (z.B. Launigkeit, Kopfschmerzen etc.). Wenn die Wechseljahre beginnen, kommt die Menstruation immer seltener und der Zyklus wird unregelmäßiger. Diese Zeit nennt man auch Prämenopause. Die letzte Menstruation wird Menopause genannt. Bleibt die Regelblutung dann völlig aus, hat die Frau die sogenannte Postmenopause erreicht. Das Durchschnittsalter für den Beginn der Wechseljahre liegt bei etwa 47 Jahren. Was passiert während des Zyklus?
Der Menstruationszyklus oder Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung. Mit der Regelblutung wird die Gebärmutterschleimhaut, die sich im vorigen Zyklus aufgebaut hat, abgestoßen. Ist das erledigt, hört die Blutung auf. Jetzt kann die Gebärmutterschleimhaut langsam wieder aufgebaut werden, damit sich bei einer Befruchtung die Eizelle hier einnisten kann. Zu einem normalen Zyklus gehört nicht zwingend ein Eisprung - die Gebärmutterschleimhaut wird auch ohne Eisprung aufgebaut und abgestoßen. Der Eisprung kann einfach ausbleiben oder wird beispielsweise durch die Anti-Baby-Pille unterdrückt. Wenn aber ein Eisprung stattfindet, dann im Normalfall 14 Tage vor der nächsten Regelblutung. Um den Eisprung herum liegen dann die fruchtbaren Tage. Wird die Eizelle jetzt befruchtet, kann sie sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Nistet sich keine Eizelle ein, wird die Gebärmutterschleimhaut mit Beginn des nächsten Zyklus, also mit der nächsten Periode, wieder ausgeschwemmt. Der Menstruationszyklus funktioniert über ein ausgeklügeltes Miteinander unterschiedlicher Sexualhormone - Östrogene, Progesteron (auch Gelbkörperhormon), GnRH, FSH und LH. Diese Hormone beeinflussen sich gegenseitig und sorgen so für die unterschiedlichen Vorgänge in den Eierstöcken und der Gebärmutter, sodass sich im Durchschnitt folgende Einteilung ergibt (Grundlage = 28-Tage-Zyklus): Der Zyklus der Gebärmutter:
Wer keinen 28-Tage-Zyklus hat, kann sich für den Eisprung als Faustregel merken: Eisprung = 14 Tage vor der nächsten Menstruation. Bei einem regelmäßigen Zyklus lässt sich der Zeitpunkt des Eisprungs so einfach ermitteln. Hilfsmittel für die Periode Damit die Periode nicht den Alltag lahmlegt, gibt es Tampons und Binden, die die Blutung auffangen. Mädchen benutzen für die erste Periode gerne Binden, weil die Handhabung einfacher ist (Binden werden einfach in die Unterhose gelegt und fangen das Blut dort auf). Mit Binden kann man aber beispielsweise nicht schwimmen gehen, außerdem riechen sie schnell unangenehm und es kann auch mal was "daneben" gehen. Darum greifen die meisten Frauen mit der Zeit auf Tampons zurück. Ein Tampon wird in die Scheide eingeführt und kann am Bändchen wieder herausgezogen werden. Tampons sind unauffälliger als Binden, können beim Schwimmen getragen werden und sind komfortabler zu tragen. Je nach Stärke der Menstruation gibt es Tampons in verschiedenen Größen. Tampons müssen regelmäßig gewechselt werden. Sie stellen gewöhnlich kein Problem für das Jungfernhäutchen dar. Menstruation: die Fakten Um sich einen schnellen Überblick über Menstruation und Zyklus zu verschaffen, hier ein paar Fakten rund um den Zyklus und die damit verbundene Fruchtbarkeit:
> Die weiblichen Geschlechtsorgane > Das Jungfernhäutchen > Die Pille |
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Veröffentlicht von Sandra von dem Hagen am 08/09/2011 | |||||||||
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