Phobien: Arten, Symptome, Therapie

 
Phobien: Von Spinnen, Schlangen & Co.
Phobien: Von Spinnen, Schlangen & Co.

Igitt, eine Spinne! Nicht nur Frauen sind über den Anblick einer Spinne wenig erfreut. Doch wann ist die Angst vor Spinnen reiner Ekel und ab wann spricht man von einer echten Phobie?

Phobien sind weit verbreitet. Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung daran. Das ist recht viel, doch in den meisten Fällen müssen die Phobien nicht behandelt werden. Die Betroffenen können gut damit umgehen. Schließlich läuft man nicht jeden Tag Spinnen und Schlangen über den Weg oder muss auf Leitern steigen. Schwieriger wird's, wenn man an einer sogenannten sozialen Phobie leidet und Angst vor Begegnungen mit anderen Menschen hat. Auch Agoraphobie, die Angst, das gewohnte Umfeld zu verlassen, kann den Alltag ziemlich erschweren.

Phobien und normale Angst
Der Unterschied zwischen Phobien und einer einfachen Angst ist das Ausmaß. Niemand von uns geht beispielsweise gern zum Zahnarzt, die meisten gehen jedoch trotzdem regelmäßig und haben, von ein bisschen Bammel im Wartezimmer abgesehen, kein Problem. Verfallen wir allerdings in Panik, meiden den Zahnarzt, dann liegt eine Phobie vor. Phobien schränken uns ein, die Angst ist übertrieben stark.

Typische Symptome von Phobien
Kalter Schweiß, der Ihnen den Rücken herunterläuft, Herzrasen, Übelkeit oder unkontrollierbares Zittern: Phobien können die unterschiedlichsten Symptome hervorrufen. Sie treten auf, wenn die Person mit dem angstmachenden Objekt oder der Situation konfrontiert wird. Die Beschwerden verschwinden von allein, wenn der angstauslösende Reiz nicht mehr da ist. Da der Betroffene weiß, dass seine Ängste übertrieben sind, schämt er sich oft, was die Symptome der Phobien verschlimmern kann.

Phobien behandeln
In der Regel gehen wir unseren Ängsten aus dem Weg, wenn wir an Phobien leiden. Sprich, wir meiden Leitern, steigen nicht in den Flieger oder machen einen großen Bogen um den Zahnarzt. Bei besonders ausgeprägten Phobien sowie solchen, die uns im Alltag sehr einschränken, suchen die Betroffenen Hilfe. Bewährt hat sich die sogenannte Verhaltenstherapie. Hier lernt die Person Schritt für Schritt mit der Angst umzugehen. In besonders schweren Fällen können auch Medikamente zum Einsatz kommen wie Antidepressiva.

Ganz wichtig ist: Versuchen Sie die Ruhe zu bewahren und sich zu entspannen. Viele Betroffene schämen sich für ihre Phobie, dabei haben sie dafür keinen Grund. Und das Schämen verstärkt die Probleme nur noch mehr.

Besonders verbreitete Phobien haben wir auf den nächsten Seiten mit onmeda.de, dem großen deutschen Gesundheitsportal, für Sie zusammengestellt.
 



onmeda.de / db  

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Veröffentlicht von
am 08/01/2013
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