Schön und selbstbewusst: Schminktipps für Krebspatientinnen

  

 - Schön und selbstbewusst: Schminktipps für Krebspatientinnen
Es ist eine schreckliche Vorstellung: Plötzlich gehen einem die Haare aus. Dort, wo früher Wimpern und Augenbrauen waren, ist nichts mehr. Für viele Krebspatientinnen ist dies bei jedem Blick in den Spiegel bittere Realität.

Chemo- und Strahlentherapie belasten nicht nur den Körper schwer, sie rauben den Betroffenen auch ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude. Um das zu verhindern, können schon kleine Dinge helfen - zum Beispiel das richtige Make-up. Marion Wehmeier-Kissel gibt Kosmetikkurse speziell für Krebspatientinnen und verrät auf gofeminin.de ihre besten Schminktipps.

Jedes Jahr erkranken nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 200.000 Frauen in Deutschland an Krebs. Viele von ihnen sind während der Behandlung psychisch labil. Sie müssen erst wieder lernen, sich in ihrem Körper wohlzufühlen, sich als Frau zu fühlen. Marion Wehmeier-Kissel hilft ihnen dabei. Seit 13 Jahren engagiert sich die gelernte Kosmetikerin ehrenamtlich bei der gemeinnützigen Gesellschaft 'DKMS Life' und bietet in Kliniken, onkologischen Praxen und Beratungsstellen kostenlose Schminkseminare für Krebspatientinnen an.

Die Kurse dauern eineinhalb bis zwei Stunden. Ziel ist es, den Frauen zu erklären, wie sie sich richtig pflegen, wie man rote Flecken und Hautunreinheiten, die durch die Therapie entstehen, abdecken und ausgefallene Augenbrauen nachzeichnen kann. Dabei geht es um weit mehr als um das Erlernen der richtigen Make-up-Technik. Die Kurse helfen Betroffenen dabei, ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. Das Ergebnis beschreibt die Kosmetikerin als überwältigend: "Nach meinen Kursen strahlen die Frauen richtig, sie sind viel selbstbewusster und glücklicher als zuvor", sagt sie. "Und das nur wegen ein bisschen stinknormaler Kosmetik."

"Make-up ist die Kleidung unserer Haut"


Marion Wehmeier-Kissel findet, dass oft unterschätzt wird, was Kosmetik leisten kann. "Make-up ist die Kleidung unserer Haut", sagt sie. Schminke bildet eine Art Schutzhülle, sie hält Schmutz und Schadstoffe ab. Und sie bewirkt, dass wir uns ein bisschen selbstsicherer und wohler in unserer Haut fühlen. "Die Frauen, denen Haare, Wimpern und Augenbrauen ausgehen, dürfen sich gar nicht erst an den Zustand des Nicht-Vorhandenseins gewöhnen", sagt die 54-Jährige. Es sei wichtig, dass Krebspatientinnen frühzeitig lernen, auch mit den kosmetischen Folgen von Therapie und Medikamenten umzugehen.

Wie kann ich fehlende Augenbrauen und Wimpern geschickt nachzeichnen? Wie decke ich Hautirritationen ab? Und worauf muss ich bei der Reinigung achten?Marion Wehmeier-Kissel hat Tipps speziell für Krebspatientinnen.




ks

 
  

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Veröffentlicht von Kathrin Stangl
am 21/10/2013
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