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Strahlung Japan

 - Strahlung Japan

Wie wirkt die atomare Strahlung auf den Körper?
Nach den erschreckenden Ereignissen in Japan und der drohenden Gefahr eines atomaren GAUs, fragen sich viele Menschen, was genau die atomare Strahlung für unseren Körper bedeutet. Oft wird der Begriff der Strahlenkrankheit in diesem Zusammenhang erwähnt. Sie betrifft Menschen, die mit einer besonders hohen Strahlendoses in Berührung gekommen sind. Als Grenzwert wird hier eine Strahlenbelastung von 0,25 Sievert und mehr angesehen.

Die Symptome der Strahlenkrankheit: Die Betroffenen leiden unter Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Je höher die Verstrahlung, desto schneller kommt es zu ersten Sypmtomen. Bei hohen Dosen von bis zu sechs Sievert sind Blutungen, Infektionen, Haarausfall und Geschwüren der Schleimhaut möglich. Bei Dosen über 20 Sievert wird das zentrale Nervensystem geschädigt: Es kommt zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit – im schlimmsten Fall droht der Tod.

Die Prognose für erkrankte Menschen hängt von vielen Faktoren ab, vor allem, wie hoch die aufgenommene Strahlendosis ist und welche Körperbereiche geschädigt wurden. Bereits eine mittlere oder leichte Strahlenbelastung schädigt den menschlichen Körper nachhaltig. Als Richtwert wird hier eine Strahlendosis von 0,2 Sievert angegeben. Das entspricht der Dosis, die wir bei zehn gleichzeitigen Computertomografien des Bauchraumes erhalten würde. Der menschliche Körper kann diese Menge an Strahlung nicht mehr unbeschädigt kompensieren, und erkrankt in der Folge früher oder später an Krebs.  

Sind auch wir in Deutschland von der atomaren Gefahr bedroht?
Deutschland liegt rund 9.000 Kilometer von Japan entfernt. Aufgrund der großen Distanz ist daher nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß damit zu rechnen, dass die dort durch den Atomunfall freigesetzte radioaktive Strahlung uns hier erreicht. Da sich die radioaktiven Stoffe in der Luft verteilen und kurzlebige radioaktive Stoffe mit der Zeit zerfallen, nimmt die Konzentration der schädlichen Stoffe mit zunehmender Entfernung und Zeit ab. So würde radioaktives Jod, das nur eine geringe Halbwertszeit aufweist, bereits zerfallen sein, bevor es bis zu uns nach Europa gelangen würde. Darüber hinaus tragen Niederschläge dazu bei, dass radioaktive Partikel aus der Luft gewaschen werden.

Aus diesen Gründen ist es derzeit nicht nötig, entsprechende Maßnahmen zum Strahlenschutz zu treffen. Zudem verfügt das Bundesamt für Strahlenschutz über ein Frühwarnsystem, welches eine erhöhte Radioaktivität frühzeitig erkennen, und eine Warnung an die Bevölkerung herausgeben würde.

Können kontaminierte Lebensmittel aus Japan zu uns gelangen?
Alle Lebensmittel, die aus Japan nach Deutschland kommen, dürfen bestimmte radioaktive Grenzwerte nicht überschreiten. Dies wird bei der Einfuhr überprüft. Zudem ist die Anzahl der Nahrungsmittel, die aus der betroffenen Gegend Japans nach Deutschland eingeführt wird, sehr gering. Aus diesen Gründen besteht kein Grund zur Sorge, dass nach dem Atomunglück in Japan verseuchte Lebensmittel nach Deutschland gelangen können.  

Warum wird in Japan Jod  an die Bevölkerung verteilt?
Immer wieder hört man in den Medien, dass an die japanische Bevölkerung im Zuge des Atomunglücks Jod verteilt wird. Dies soll den Körper vor radioaktivem Jodschützen, das im Rahmen eines Strahlenunfalls freigesetzt werden kann. Denn radioaktives Jod lagert sich in der Schilddrüse an und kann in der Folge Krebs auslösen. 

Deshalb wird der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten in der Zeit der akuten Strahlenbelastung ausreichend nicht-radioaktives Jod verabreicht. Die Folge: Die Jodspeicher des Körpers sind gefüllt, so dass er das radioaktive Jod nicht aufnimmt. Durch das bereits vorhandene nicht-radioaktive Jod wird die Aufnahme schlichtweg blockiert, da die Schilddrüse mit Jod gut gesättigt ist. Diese Maßnahme reduziert die Strahlenbelastung erheblich. Um die Aufnahme radioaktiven Jods zu blockieren, reicht es im Regelfall, Kaliumjodid als Notfallmedikament einzunehmen. Dies bezeichnet man auch als "Jodblockade".

Für uns in Deutschland gibt es derzeit jedoch keinen Grund Jodtabletten einzunehmen. Sofern es Anlass geben sollte, informieren Behörden darüber und fordern die Bürger ausdrücklich zur Einnahme der Jodblockade auf. Derzeit raten die Gesundheitsexperten sogar von einer verfrühten Einnahme von Jodtabletten ab. Denn durch die Einnahme hochdosierten Jods kann sich das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen erhöhen. Ebenso könnten sich Jodtabletten im Falle einer bestehenden Jodallergie oder Schilddrüsenüberfunktion nachteilig auf die Gesundheit auswirken.

Mehr Informationen finden Sie unter www.onmeda.de




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Veröffentlicht von
am 16/03/2011
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