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Was hilft gegen Mückenstiche? Tipps, die WIRKLICH gegen den Juckreiz helfen

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 1. Juni 2017

Nachts gibt es kaum ein nervigeres Geräusch als umherschwirrende Mücken. Und wer die kleinen Biester nicht schleunigst erwischt, für den bedeutet das: fies juckende Stiche. Und die daraus resultierende Frage: Was hilft gegen Mücken und gegen nervige Mückenstiche?

Harmlos, aber hartnäckig: So lassen sich Mückenstiche wohl am besten beschreiben. Reagiert ihr auf den Stich nicht gerade allergisch, bleibt es bei einer kleinen Rötung, die nach ein paar Tagen wieder verschwunden ist. Doch während dieser wenigen Tage macht der winzige Stich euch sicherlich das Leben schwer. Denn in der Regel juckt er wie verrückt! Statt wie wild zu kratzen, solltet ihr euch lieber einen Plan B überlegen, nämlich: Was hilft wirklich gegen die Mückenstiche.

Aufkratzen ist nämlich eine ganz schlechte Idee. Ja, der Juckreiz hört kurzfristig auf. Dafür habt ihr eine offene Wunde, die sich entzünden kann. Ganz zu schweigen von hässlichen Narben, die eventuell zurückbleiben.

Übrigens: Zu der Schwellung und dem Juckreiz kommt es durch den Speichel der Mücke. Beim Stechen gerät der auf und unter die Haut. Das sorgt zum einen dafür, dass wir vom eigentlichen Stich nichts merken, denn der Speichel hat eine schmerzstillende Wirkung. Zum anderen wird die Hautpartie gereizt und reagiert mit einer kleinen Schwellung. Einige Menschen reagieren allergisch auf den Speichel. Der Mückenstich kann dann handtellergroß anschwellen.

Direkt nach dem Stich: Was hilft gegen Mückenstiche? SOS-Tipps

Zwar bekommt ihr in der Regel den eigentlichen Mückenstich nicht mit, aber das erste Jucken tritt kurz danach auf. Gegen das Jucken und die Schwellung hilft Kälte am besten. Legt euch einen nassen, kalten Lappen auf den Mückenstich bis die Schwellung nachlässt. Die Kälte betäubt auch den Juckreiz ein wenig.

Doch was hilft gegen Mückenstiche, wenn ihr unterwegs seid und die betroffene Stelle nicht mit einem kalten Tuch kühlen könnt? Oder sich die Mücke an euch sattgetrunken hat und ihr viele verschiedene Stiche habt? Besorgt euch in diesem Fall ein spezielles Gel oder eine Salbe aus der Apotheke. Diese Produkte enthalten Menthol oder Hydrocortison und lindern sowohl den Juckreiz als auch die Schwellung.

Gehört ihr zu den Menschen, bei denen Mückenstiche schnell richtig groß und heiß werden, solltet ihr euch vom Arzt eine Salbe mit Glukokortikoiden verschreiben lassen.

Was hilft gegen Mückenstiche rund ums Auge?

Die Haut rund ums Auge ist sehr dünn. Ein Stich auf dem Augenlid führt deswegen schnell dazu, dass das gesamte Auge zuschwillt. Hier solltet ihr auf keinen Fall kratzen, sondern die Stelle mit einem kalten Tuch kühlen, bis die Schwellung nachlässt. Tragt danach eine Salbe auf und sucht einen Arzt auf, wenn keine Besserung eintritt.

Die besten Hausmittel gegen Mückenstiche

Was hilft gegen Mückenstiche, wenn ihr gerade kein spezielles Gel zur Hand habt und nicht zur Apotheke gehen wollt? Spezielle Hausmittel gegen Mückenstiche! Habt ihr nichts gegen Zwiebelgeruch, könnt ihr beispielsweise eine in Scheiben geschnittene Zwiebel auf den Stich legen. Die ätherischen Öle lindern Juckreiz und Schwellung.

Riecht euch das zu stark, könnt ihr auch Teebaumöl oder Tigerbalm auf den Stich reiben.

Seid ihr zu Hause, könnt ihr euch einen Essig- oder Schnapsumschlag machen. Ein sauberes Tuch dafür einfach nur in Essigwasser oder hochprozentigen klaren Alkohol tauchen.

Hobbygärtner können zudem Spitzwegerich, Petersilie oder Gänseblümchen aus dem Garten holen, auf den Stich legen und diesen mit einem Verband abdecken.

Zwiebeln sind ein Hausmittel gegen Mückenstiche © iStock

So haben Mückenstiche keine Chance: Was hilft gegen Mücken?

Am allerbesten ist es jedoch, wenn ihr euch gar nicht erst mit Mückenstichen herumplagen müsst. Warum manche Menschen ständig und andere fast gar nicht gestochen werden, hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. Zum Glück ist süßes Blut keiner der Gründe. Auch die Ernährung hat nichts damit zu tun. Wohl aber eure Körpertemperatur, die weder zu warm noch zu kalt sein sollte, ob ihr Parfüm tragt oder eine duftende Lotion. Auch Schweißgeruch zieht Mücken an.

So schützt ihr euch vor Mückenstichen:

  • Tragt abends und in der Dämmerung ein Mückenschutzmittel auf.
  • Bedeckt Arme und Beine - am besten mit heller Kleidung. Dunkle Sachen ziehen Mücken an.
  • Verzichtet während der Mückensaison auf Parfüm, stark duftende Lotionen, Duschgele oder Shampoos.
  • Zündet im Freien Anti-Mücken-Kerzen an.
  • Befestigt an Fenstern und Türen Moskitonetze.
  • Wenn ihr das Lich anmacht, solltet ihr die Fenster ansonsten geschlossen halten.

von der gofeminin-Redaktion

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