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Was tun gegen einen Kater? Die 20 besten Tipps zum Vorbeugen & für den Morgen danach

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 1. Januar 2016

Der Kopf dröhnt und alles dreht sich - typische Auswirkungen einer durchfeierten Nacht. Bleibt nur die Frage: Was hilft gegen den Kater?

Ein bisschen zu tief ins Glas geschaut - und schon erwacht man am nächsten Tag und möchte nur noch sterben. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und ein rasender Puls: Es ist nicht ohne, was wir unserem Körper mit zu viel Alkohol antun. Wer sich den Kater ersparen möchte, sollte dem simplen Rat folgen, erst gar keinen oder nur sehr wenig Alkohol zu trinken.

Doch ganz auf das Gläschen Sekt und das leckere Bier verzichten, wollen die wenigsten. Und Anlässe zum Feiern gibt es ja bekanntlich genug: Egal ob Oktoberfest, Karneval oder der Geburtstag der besten Freundin - überall lauern die Verlockungen des Alkohols. Was also tun gegen einen Kater? Wir verraten euch die besten Tipps und Tricks!

Die Liste der unangenehmen Symptome, die bei einem richtigen Kater auftreten können, ist lang. Besonders unerfreulich sind neben Kopfschmerzen typische Kater-Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Viele kennen sicherlich auch Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Ängstlichkeit und depressive Verstimmung als Nebeneffekte eines Katers.

Ein Großteil der Kater-Beschwerden entsteht dabei gar nicht durch den Alkohol selbst, sondern durch die Gifte, die beim Abbau des Alkohols im Körper entstehen. Dazu kommt, dass Alkohol die Urinausscheidung verstärkt, sodass man förmlich austrocknet. Fazit: Der Körper sendet diese Symptome als Signale, um uns zu verdeutlichen, dass er stark strapaziert wurde und "bestraft" uns nun dafür. Zum Glück gibt es durchaus Möglichkeiten, die negativen Nachwirkungen von zu viel Alkohol in Grenzen zu halten - vor dem Trinken und danach.

Was tun gegen den Kater? Mit diesen Tipps beugt ihr ihm vor

Es gibt eine Reihe von Dingen, die ihr während der Party oder vor dem Schlafengehen machen könnt, um dem Kater vorzubeugen. Diese zehn zum Beispiel:

Tipp Nr. 1: Ausreichend essen
Sündigen erlaubt! Vor einer Party solltet ihr so richtig schlemmen. Denn besonders fett- und eiweißreiche Speisen bleiben lange im Magen und verzögern die Alkoholaufnahme ins Blut. Die Folge: Der Blut-Alkoholspiegel steigt weniger stark an. Für zwischendurch eignen sich fett- und salzhaltige Snacks wie Erdnüsse, Salzstangen, Chips oder Oliven - so kann man Mineralstoffmangel vorbeugen.

Tipp Nr. 2: Süßes meiden
Zucker verstärkt den Effekt von Alkohol. Nascht deswegen keine süßen Snacks zusammen mit dem Alkohol, sondern haltet euch an Herzhaftes.

Tipp Nr. 3: Den richtigen Alkohol wählen
Alkohol ist nicht gleich Alkohol! Nicht jedes alkoholische Getränk verursacht die gleichen Übel. Achtung: Am allerschlimmsten trifft es einen nach dem Konsum von Brandy! Danach folgen in abnehmender Reihenfolge: Rotwein, Rum, Whisky, Weißwein und Gin. Auch beim Bier gibt es Unterschiede: Wer Weizenbier trinkt, hat mit schlimmeren Nachwirkungen zu rechnen als ein Pils-Trinker. Vorsicht auch bei warmen oder gezuckerten Getränken wie Glühwein oder Bowle. Diese verstärken die Alkoholaufnahme ins Blut.

Tipp Nr. 4: Nicht so viel durcheinander trinken
Bleibt euch treu, auch bei Partygetränken. Denn wer bei einer Sorte bleibt, dem fällt es leichter, den Überblick zu behalten.

Da Alkohol dem Körper Flüssigkeit entzieht, solltet ihr neben Alkohol ausreichend Wasser oder Nichtalkoholisches trinken. Am besten immer ein Glas Alkoholisches, ein Glas Wasser trinken.

Tipp Nr. 5: Möglichst nicht gleichzeitig rauchen
Verzichtet wenn möglich auch beim Feiern aufs Rauchen. Nichtraucher haben einfach mehr Spaß. Warum? Der blaue Dunst entzieht dem Körper Sauerstoff und Vitamine. Dadurch wird die Wirkung des Alkohols erheblich verstärkt - und der Kater am nächsten Tag ist umso schlimmer.

Tipp Nr. 6: Keine Trinkspiele
Auch wenn es ungerecht ist: Frauen vertragen weniger Alkohol als Männer! Versucht nicht mithalten zu können - es geht schief! Meidet Trinkspiele jeglicher Art.

Tipp Nr. 7: Vor dem Schlafengehen Wasser trinken
Um dem Kater am nächsten Morgen vorzubeugen, solltet ihr unbedingt vor dem Schlafengehen noch mindestens einen halben Liter Mineralwasser trinken. Noch besser: Eine Magnesium- und Kalzium-Brausetablette in Wasser auflösen. So wird der Vorrat an Spurenelementen aufgefüllt, die der Alkohol dem Körper entzogen hat.

Tipp Nr. 8: Esst vor dem Schlafengehen was
Trinkt nicht nur Wasser vor dem Schlafengehen, esst auch noch eine Scheibe trockenes Brot oder ähnliches. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr auch vorsorglich eine Schmerztablette nehmen - allerdings möglichst nichts mit dem Wirkstoff Paracetamol.

Tipp Nr. 9: Fenster auf
Bevor ihr in die Federn sinkt, öffnet unbedingt das Fenster! Der Sauerstoff hilft dem Körper bei der Regeneration. Das Risiko mit Brummschädel oder Übelkeit aufzuwachen, wird dadurch wesentlich geringer.

Tipp Nr. 10: Höher liegen
Mit zu viel Alkohol intus hat man manchmal das Gefühl, das eigene Bett habe sich in ein Karussell verwandelt. Um die unangenehme Rundfahrt zu stoppen, hilft ein zweites oder drittes Kissen unter dem Kopf, sodass der Oberkörper höher liegt. Ein kleiner psychologischer Trick der das Schwindelgefühl mindert: Lasst einen Fuß aus dem Bett hängen!

Was tun gegen den Kater? Die besten Tipps für den Tag danach

Ihr wacht trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit einem Kater auf? Macht nichts. Unsere Tipps für den Morgen danach kommen da genau richtig:

Tipp Nr. 11: Erfrischende Dusche
Auch wenn Liegen euch verlockender erscheint als Stehen: Für ein ausgiebiges Wannenbad ist der Kreislauf zu schwach. Erfrischt euch lieber mit einer lauwarmen Dusche und benutzt ein belebendes Duschgel, z. B. mit Lavendel, Limone oder Rosmarin. Für den Hallo-wach-Kick: Stellt das Wasser auf kalt und führt den Wasserstrahl von den Füßen nach oben. Das wird euch wieder auf Trab bringen!

Tipp Nr. 12: Kälte gegen Kopfschmerzen
Dröhnt der Kopf zu sehr, können leichte Schmerzmittel helfen. Die Alternative zu Kopfschmerztabletten: Ein Beutel mit Eis oder ein kalter Waschlappen. Die Kälte verengt die Gefäße - der Schmerz lässt nach.

Tipp Nr. 13: Ätherische Öle gegen Kopfschmerzen
Auch Tigerbalsam oder Pfefferminzöl helfen gegen einen Brummschädel. Sanft in kreisenden Bewegungen auf Stirn, Nacken und Schläfen massieren.

Tipp Nr. 14: Wasser statt Kaffee
Auch wenn ihr noch so Lust drauf habt: Gegen einen "Brand" nach zu viel Alkoholgenuss sind koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola nicht geeignet - denn sie können das Herzrasen noch verstärken. Auch stark säurehaltige Getränke wie Orangensaft sind nichts für überreizte Mägen. Greift lieber auf Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees oder heißes Wasser mit ZItrone zurück. Sie füllen die Vitamin- und Mineralstoffspeicher des Körpers wieder auf.

Tipp Nr. 15: Hausmittel gegen Übelkeit
Euch ist so richtig schlecht? Gegen Schwindelgefühl und Übelkeit hilft Ingwertee. Er erhöht die Produktion von Magensäure und wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Auch Kamillentee ist ein gutes Hausmittel gegen Kater.

Tipp Nr. 16: Hausmittel gegen Sodbrennen
Ihr leidet unter Sodbrennen? Um die Magensäure zu binden, kann man einen Esslöffel trockene Haferflocken essen oder ein Glas Milch trinken.

Tipp Nr. 17: Ausgiebig frühstücken
Das Non-plus-ultra nach einer langen Partynacht: ein ausgiebiges Frühstück mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. So könnt ihr Dehydrierung und Elektrolyt-Mangel ausgleichen. Wer nicht auf den guten alten Rollmops steht, kann auch zu Gemüsebrühe oder sauren Gurken greifen. Ideal ist auch ein Vollkornbrot mit Tomate, Radieschen, Pfeffer und Salz oder auch Rührei mit Speck.

Tipp Nr. 18: Raus an die frische Luft
Auch wenn es jede Menge Überwindung kostet: Gegen die Nachwirkungen einer durchzechten Nacht hilft nur eines: Bewegung an der frischen Luft. Egal ob ein langer Spaziergang oder eine Radtour, egal ob bei Sonnenschein oder bei Regen - nur draußen lassen sich die Lebensgeister wieder wecken. Der Kreislauf wird gestärkt und der Alkoholabbau beschleunigt.

Tipp Nr. 19: Auf Alkohol verzichten
Verzichtet am Morgen nach der Party auf Alkohol, um den Kater zu vertreiben. Er beseitigt die Katersymptome nicht, sondern zögert sie nur hinaus.

Tipp Nr. 20: Verzichtet auf Süßes
Der Appetit auf was Herzhaftes kommt bei einem Kater nicht von ungefähr. Zucker verschlimmert den Kater. Verzichtet deswegen auf Süßigkeiten, süße Getränke und Brotaufstriche.

Extra Tipp: Wer gut aussieht, fühlt sich gleich viel besser
Gegen den fahlen Teint nach einer langen Partynacht helfen Peelings: Sie entfernen den Schleier aus trockenen und abgestorbenen Hautschüppchen auf sanfte Art. Hinterher ist die Haut wieder frisch und rosig. Und aufnahmefähig für eine Extraportion Pflege: Verwendet nach dem Peeling eine Feuchtigkeitsmaske und polstert Trockenheitsfältchen so ganz schnell wieder auf.

So trickst ihr den Heißhunger nach der Party aus:

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