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Farbwechsel mit Risiken

   

Haarfarben: eine Verbindung aus zwei chemischen Komponenten - Farbwechsel mit Risiken
Haarfarben: eine Verbindung aus zwei chemischen Komponenten
„Pflegender Farbschaum“, „extra-sanfte Coloration“ - gerne möchten uns die Bezeichnungen für Haarfarben glauben machen, dass unser Haar das Färben locker wegsteckt. Die Wahrheit sieht leider anders aus.

Zwar ist es den Hersteller künstlicher Färbemittel in den letzten Jahren gelungen, immer schonendere Verfahren und Produkte zu entwickeln. Das Grundprinzip des künstlichen Farbwechsels ist jedoch nahezu gleich geblieben: Die Oxidation.

Hinter dem Begriff steckt eine chemische Reaktion, die im Inneren des Haares abläuft. Eingeleitet wird sie durch so genannte Oxidationsmittel - in den meisten Fällen Wasserstoffperoxid. Diese hochreaktive Substanz zerstört die natürlich Haarpigmente und macht damit den Weg frei für die künstliche Farbe von außen.

Natürliche Farbe raus, künstliches Pigment rein
Vorbereitet wird die Oxidation durch ein Colorationsprodukt, das Ammoniak und Farbstoffe enthält. Diese Färbesubstanz enthält allerdings erst eine Vorstufe der Haarfarbe, die zunächst farblos ist. Weil diese Vorstufe aus sehr kleinen Molekülen besteht, kann sie leicht ins Haar eindringen. Das Ammoniak erleichtert die Reise ins Haarinnere noch, indem es die äußere Schuppenschicht anlöst.

Sind die Farbmoleküle schließlich an ihrem Bestimmungsort, reagieren sie mit dem Wasserstoffperoxid: Farbmoleküle in der Wunschhaarfarbe entstehen. Diese Moleküle sind nun so groß, dass sie die Schuppenschicht des Haares nicht mehr durchdringen können - selbst Wasser und Shampoo können ihnen dort nichts anhaben.

Klingt eigentlich genial, oder? Das Problem: Die angelöste Schuppenschicht gefärbter Haare kann nicht dauerhaft repariert werden. Nach dem Färbevorgang wird zwar versucht, die aufgerauten Zellen mit dem mitgelieferten Pflegemittel wieder zu schließen. Das funktioniert allerdings nur vorübergehend. Auf lange Sicht ist die Schuppenschicht dauerhaft angegriffen. Die Folge: Das Haar glänzt weniger und ist schlechter kämmbar.

Gefärbtes Haar liebt intensive Pflege
Gefärbtes Haar liebt intensive Pflege
Gefärbtes Haar braucht ganz viel Pflege
Nach den Strapazen des Färbens hat Ihr Haar darum eine Extraportion Pflege verdient. Gönnen Sie ihm regelmäßig einen reichhaltige Kur - am besten ein Produkt, das spezielle für gefärbtes Haar entwickelt wurde.

Damit die künstlichen Pigmente im Haar ihre Leuchtkraft so lange wie möglich behalten, sollten Sie nach dem Färben auf eine spezielle Pflegelinie für coloriertes Haar umsteigen.

Sie enthält zum einen besonders viele Pflegesubstanzen. Zum anderen sind die waschaktiven Tenside darin so mild, dass sie die Haarfarbe nicht über Gebühr auslaugen. Einige Produkte enthalten sogar UV-Filter, die das Verblassen der Farbe durch die Sonne verhindern sollen.


Auch was das Kämmen, Föhnen oder Stylen angeht, sollten Sie mit gefärbtem Haar nur ganz pfleglich umgehen, sonst können Haarbruch oder Spliss die Folge sein.

Gefärbtes Haar braucht Pausen
Doch selbst die beste Pflege ist kein Freifahrschein für hemmungsloses Färben, denn das Haar kann sich nur begrenzt regenierieren. Colorieren Sie Ihr Haar nicht zu oft!

Ein sichtbarer Ansatz ist kein Grund, den ganzen Schopf erneut zu färben. Dafür gibt es mittlerweile spezielle Färbeprodukte, die nur auf das nachgewachsene, ungefärbte Haar aufgetragen werden.

Unser Tipp: Mit speziellen Farbshampoos können Sie die Leuchtkraft Ihres Haares zwischen zwei Färbevorgängen immer wieder einmal auffrischen. Gönnen Sie Ihrem Haar so lange Färbepausen wie möglich.

Die tollste Farbe bleibt wirkungslos, wenn das Haar irgendwann überstrapaziert und brüchig ist. Auf zu häufige Farbexzesse folgt unweigerlich: Die Schere!




  
 

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Veröffentlicht von
am 29/04/2011
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