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Fehlt der Glanz? Diese Fehler macht JEDER beim Haarewaschen

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 5. Juni 2017
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Das Haarewaschen-Einmaleins für alle, die immer noch denken, man könnte dabei nichts falsch machen.

Ob schlaffe Strähnen, glanzloses Haar oder ein sehr schnell nachfettender Ansatz: Wir haben alle so unsere Probleme, wenn es um unsere Haare geht. Viele finden sich damit jedoch ab oder machen ihre Stylingroutine dafür verantwortlich - ohne zu wissen, dass die Ursache des Problems ganz woanders liegt.

Beim Haarewaschen gibt es tatsächlich mehr zu beachten, als man denkt. Wenn ihr jedoch gewisse Fehler vermeidet, schafft ihr es ganz bald, eure schlappe Mähne in die wunderschöne Haarpracht zu verwandeln, die sie sein könnte!

Das falsche Shampoo

Es gibt immer noch Menschen, die ihr Shampoo nach dem Duft auswählen. Es könnte jedoch keinen schlechteren Weg geben, um für seine Haare das passende Shampoo zu finden. Dieser Fehler ist fatal für die Haare, aber glücklicherweise relativ einfach zu beheben.

Es gibt einen Grund dafür, dass es so viele verschiedene Shampoos gibt. Nicht jedes Haar stellt dieselben Ansprüche an ein Shampoo. Colorierte Haare sind durch die Chemikalien in der Farbe oft strapaziert, demnach brauchen sie Shampoos mit besonders vielen pflegenden Inhaltsstoffen. Dasselbe gilt natürlich auch für Haare, die von Natur aus zu Trockenheit neigen wie zum Beispiel Locken. Durch die vom Ansatz abstehende Struktur gelangt Talg vom Ansatz schwerer in die Längen, sodass lockige Haare oft trocken erscheinen. Sie brauchen also ein Shampoo, das möglichst wenige Tenside enthält, sodass die Haare in den Längen nicht unnötig ausgetrocknet werden.

Waschen oder nicht waschen - das ist hier die Frage

Nahezu jede Frau fragt sich, wie oft sie ihre Haare waschen soll. Doch leider gibt es keine universal gültige Antwort. Es hängt nämlich stark von der Haarstruktur ab. Trockene Haare müssen seltener gewaschen werden als solche, die dazu neigen zu fetten. Generell sollte man Haare jedoch nicht zu oft waschen, da sonst der natürliche Schutzmantel der Haare angegriffen wird.

Es bleibt also jedem selbst überlassen. So lange die Haare nicht fettig aussehen oder unangenehm riechen, müssen sie auch nicht zwingend gewaschen werden. Manchmal ist es jedoch so, dass die Haare schnell fettig werden, wir sie aber gerne trotzdem seltener waschen würden, weil sie gleichzeitig trocken sind und wir die Talgproduktion der Kopfhaut reduzieren wollen. In diesem Fall empfiehlt es sich auf so genannte "Cleansing Conditioner" umzusteigen. Das sind pflegende Conditioner, die Tenside enthalten und dadurch das Haar zusätzlich zu Pflege sanft reinigen.

Falsche Technik

Wenn man das Shampoo richtig gewählt hat und einen Rhythmus gefunden hat, der zu einem passt, wartet schon die nächste Stolperfalle: Man kann nämlich auch beim Prozess des Haarewaschens so einiges falsch machen.
Verteilt ihr zum Beispiel den Schaum im gesamten Haar? Jepp, auch das kann trockene Haare verursachen. Viele Frauen klagen über einen fettigen Ansatz und trockene Längen. Dies lässt sich jedoch verbessern, wenn man sich beim Waschen nur auf den Ansatz konzentriert und die Längen in Ruhe lässt. Beim Ausspülen verteilt sich das Shampoo sowieso etwas in den Längen, dies reicht zur Reinigung vollkommen aus.

Ein weiteres Problem kann sein, wenn ihr die Kopfhaut zu fest massiert. Eine Kopfhautmassage fühlt sich zwar himmlisch an, doch gerade bei fettigen Haaren regen wir dadurch die Talgproduktion nur noch mehr an. In der Folge fetten die Haare auch schneller nach.

Keine Pflege

Da Haare im nassen Zustand besonders empfindlich sind und leichter abbrechen, ist es geradezu sträflich ihnen nach dem Waschen keine Pflege zuzuführen. So verhindert man nicht nur Knoten im Haar, sondern man versiegelt damit auch die oberste Haarschicht, die man zuvor bei der Wäsche aufgeraut hat. So sehen die Haare seidiger aus.

Bei besonders widerspenstigem Haar kann es sogar sinnvoll sein, die Haare erst mit Spülung zu behandeln und danach zu waschen. Dadurch minimiert ihr das Risiko, dass eure Haare abbrechen und schützt gleichzeitig die Längen vor dem Austrocknen.

Shampoo richtig auswaschen

Es hört einfach nicht auf: Selbst beim Ausspülen des Haares ist es nicht einfach damit getan, Wasser über die Haare laufen zu lassen. Jetzt gilt es nämlich darauf zu achten, dass erstens wirklich keinerlei Produktrückstände im Haar bleiben, sonst sind die Strähnen im trockenen Zustand beschwert und lassen sich nicht stylen, und dass zweitens das Wasser die richtige Temperatur hat.

Dabei kommt es natürlich nicht auf ein, zwei Grad an, aber zu heißes Wasser entzieht dem Haar Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass die Schuppenschicht der Haare sich aufraut. Dadurch sehen die Strähnen leblos und spröde aus.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, spült die Haare also mindestens 30 Sekunden mit lauwarmen Wasser ab und versiegelt die Schuppenschicht zum Schluss, indem er das Haar einmal kalt abduscht - für eine glänzende Haarpracht.

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