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Haarkur selber machen: 5 geniale Rezepte für glänzend gepflegte Haare

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 20. Oktober 2015
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Haare brauchen viel Pflege, um glänzend und gesund zu sein. Doch diese Pflege müsst ihr nicht unbedingt kaufen. Eine Haarkur selber zu machen ist ganz einfach - vor allem, da viele der Zutaten sowieso schon in eurer Küche stehen. Wir stellen euch fünf einfache, aber effektive Rezepte vor, um eine Haarkur selber zu machen.

Mit Küchenzutaten eine Haarkur ganz easy selber machen

Damit eine Kur das Haar pflegen kann, muss sie bestimmte Wirkstoffe enthalten. Quark und Joghurt zum Beispiel enthalten Milcheiweiß, das Keratin - dem natürlichen Haarbaustein - ähnelt. Im Eidotter steckt Lecithin, eine fettähnliche Substanz, die die Haarfaser von außen pflegt und sie vor dem Austrocknen schützt. Pflanzliche Öle und -wachse, wie Mandel-, Weizenkeim- oder Jojobaöl, versorgen sie außerdem mit wertvollen Lipiden. Das Haar wird glänzend und geschmeidig.

Hennapulver in seiner farbneutralen Variante eignet sich ebenso für Haarkuren, da die Inhaltsstoffe den Haarschaft kräftigen. Wer also sein Haar regelmäßig pflegen will, muss dafür nicht tief in die Tasche greifen und kann zudem auf jede Form der Chemie verzichten. Die Rezepte, die wir euch zeigen (von der Variante mit Henna abgesehen) sind sogar essbar!

Eines solltet ihr jedoch beachten, wenn ihr eine Haarkur selber machen wollt: Die angerührten Mischungen sind nur etwa einen Tag haltbar. Reste solltet ihr innerhalb dieser Zeit aufbrauchen und bis dahin im Kühlschrank aufbewahren. Und nun viel Spaß beim Mixen und Pflegen!

Haarkur selber machen mit Joghurt und Ei

Das Lecithin im Eidotter wirkt ähnlich wie ein Öl und schützt das Haar vor Trockenheit. Das Milcheiweiß im Joghurt spendet Feuchtigkeit.


Alle Zutaten in einer Keramikschüssel miteinander vermengen (geht am besten mit einer Gabel). Haare anfeuchten, sodass sie handtuchtrocken sind. Dann die Kur-Mischung noch einmal kurz (!) in der Mikrowelle erwärmen. Sie sollte gut warm, aber nicht heiß werden. Anschließend die Mischung auf die Haarlängen und Spitzen auftragen. Mit einer Plastikhaube abdecken - das intensiviert die Wirkung und verhindert, dass die Kur antrocknet. Wärme ist außerdem gut, damit die Mischung noch besser einwirkt. Also Mütze auf oder ein warmes Handtuch um den Kopf schlingen und 15 Minuten einwirken lassen! Anschließend das Haar mit mildem Shampoo waschen, um alle Rückstände zu beseitigen. Die Kur ist besonders empfehlenswert für trockenes und krauses Haar. Am besten 1 - 2 Mal wöchentlich auftragen.

Haarkur mit Avocado und Zitrone

Das reichhaltige Fruchtfleisch der Avocado versorgt das Haar mit Feuchtigkeit und wertvollen Fettsäuren, während die Zitrone wie ein Glanzbooster wirkt.

Avocado schälen und vom Kern befreien. Das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Währenddessen das Öl und den Zitronensaft zugeben. Die Mischung anschließend auf das angefeuchtete Haar auftragen. Ansatz dabei aussparen.

Nach 15 Minuten Einwirkzeit zunächst die Überreste mit​ lauwarmem Wasser ausspülen. Dann das Haar noch einmal mit einem milden Shampoo waschen. Gegebenenfalls anschließend noch eine Spülung kurz einwirken lassen und ebenfalls ausspülen. Anwendung: 1-2 Mal wöchentlich. Besonders geeignet für feuchtigkeitsarmes und glanzloses Haar.

Haarkur selber machen mit Aloe Vera

Jojobaöl glättet angegriffene Spitzen, während Aloe Vera das Haar mit Feuchtigkeit versorgt.

Avocado schälen, den Kern auslösen und mit dem Pürierstab das Fruchtfleisch mixen. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft auffangen. Anschließend das Aloe Vera Gel und den Saft unter die Avocadomischung rühren. Als letztes noch das Jojobaöl unterrühren bis eine homogene Mischung entsteht.

Anschließend das Haar anfeuchten und die Kur in die Längen und Spitzen geben. Das Haar mit einer Plastikhaube abdecken, damit die Mischung nicht antrocknet. 20 Minuten einwirken lassen. Danach die Reste der Kur gut mit warmem Wasser ausspülen und das Haar mit einem milden Shampoo waschen.

Die Haarkur mit Aloe Vera ist geeignet für splissiges und sprödes Haar und sollte 1-2 Mal wöchentlich angewendet werden.

Haarkur selber machen mit Henna

Neutrales Hennapulver färbt das Haar nicht, verbessert aber seine Struktur. Wichtig: Es muss heiß angerührt und möglichst warm aufgetragen werden, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Bei dieser Kur sorgt außerdem Mandelöl für ein Extra an Pflege.

Mischt in einer Keramikschüssel das Henna mit dem Honig, Öl und dem Zitronensaft. Bringt das Wasser zum Kochen und gebt es zur Mischung. Verrührt das Ganze bis alles homogen ist. Lasst die Mischung etwas abkühlen und tragt sie dann Strähne für Strähne auf das Haar auf. Da die Masse schnell etwas bröckelig werden kann, ist das nicht ganz einfach. Ihr werdet aber bald feststellen, dass das Ergebnis den Aufwand rechtfertigt.

Sind alle Haare mit der Kur versorgt, solltet ihr eine Plastikhaube aufsetzen. Die Masse darf auf keinen Fall antrocknen! Ein warmes Handtuch darüberlegen und für eine Stunde entspannen. Anschließend das Haar mit viel Wasser spülen bis alle Reste der Hennamasse entfernt sind. Letzte Spuren mit einem milden Shampoo beseitigen. Geeignet ist die Hennakur für kraftloses und feines Haar und sollte 1 Mal wöchentlich aufgetragen werden.

Haarkur selber machen mit Quark und Vitamin E

Vitamine können die Haarwurzeln nur bedingt von außen aufnehmen. Vitamin E spendet jedoch der Haarfaser Feuchtigkeit und pflegt die Kopfhaut. Das Milcheiweiß aus dem Quark hilft außerdem dabei, die Haarfaser zu kräftigen.

Mischt in einer kleinen Schüssel Joghurt und Öl. Presst dann den Saft der halben Orange aus und gebt ihn zur Mischung hinzu. Als letztes noch die Vitamin-E-Kapseln aufschneiden und den Inhalt in die Kur drücken. Alles gut vermischen bis die Masse homogen ist.

Dann das Haar gut anfeuchten​ und die Haarkur auftragen. Plastikhaube auf und warmes Handtuch drüber - das intensiviert die Wirkung. Nach 20 Minuten Einwirkzeit die Reste gründlich mit warmem Wasser ausspülen. Danach das Haar mit einem milden Shampoo waschen. Auch für die Haarkur mit Quark gilt: 1 Mal wöchentlich anwenden - besonders geeignet für trockenes und strapaziertes Haar.

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