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Beauty-Wunder Haaröl: Was der goldgelbe Alleskönner für die Haare WIRKLICH kann!

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 27. Oktober 2015
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Schon aus Omas Beautyschrank kannten wir das pflegende Öl für Haar und Kopfhaut. Die Kosmetikindustrie hat nun den Klassiker wiederentdeckt. Doch was kann Haaröl und brauchen wir es tatsächlich?

Was damals in schlichten Fläschchen ein bescheidenes Dasein fristete, ist heute der Superstar auf der Beauty-Bühne. Blogger schwärmen davon und Hairstylisten benutzen es täglich: Haaröl! Nun steckt das kostbare Öl in goldtransparenten Flakons und wird mit Wörtern wie 'Magic', 'Mystic' oder 'Miracle' beschrieben. Das moderne Haaröl verspricht eine Allround-Pflege für (fast) jedes Haar: Glanz, Geschmeidigkeit & gesunde Spitzen. Wir wollen wissen, was in dem Multitalent Haaröl tatsächlich steckt und wie und ob unsere Mähne davon profitiert.

Haaröl - Was steckt drin?

Haaröl enthält meist botanisches Öl - zum Beipsiel aus Nüssen oder Blüten. Im Trend liegt Argan-Öl, das Öl aus der Frucht des marokkanischen Argan-Baumes, das seit Jahrhunderten von den Menschen in der Region zur Haarpflege benutzt wird. Oft kommt auch Marula-Öl zum Einsatz, das aus einer afrikanischen Frucht gewonnen wird. Leinsamen-Öl, Moringa-Öl oder Kamillen-Öl wird besonders bei empfindlicher Kopfhaut empfohlen.

Robert Gruber, Friseur und Trainer für Schwarzkopf Professional, erklärt: "Die Produkte bestehen meist nicht zu 100 Prozent aus dem Öl, sondern enthalten auch noch Trägersubstanzen, damit sie sich gut am Haar verteilen." Solche Trägersubstanzen sind z.B. Polymere.

Wie profitiert das Haar vom Öl?

​Es sind die natürlichen Fettsäuren, aber auch Antioxidantien, die unserem Haar gut tun. Ein hauchdünner Fettfilm schützt es normalerweise vor äußeren Einflüssen und Feuchtigkeitsverlust. Falsche Pflege, Färben oder Föhnen "rubbeln" den Fettfilm ab. Die Folge: Das Haar wird spröde, glanzlos und anfällig für Spliss. Haaröl ist in der Lage, den natürlichen Fettfilm zu ersetzten.

Haaröl: Hält es, was es verspricht?

Was kann Haaröl sonst noch? Ist es wirklich das 'Pflegewunder' als das es Hersteller gerne anpreisen? Wunder können Haaröle zwar nicht vollbringen, aber Pflege-Allrounder dürfen sie sich durchaus nennen, da sie für eine Vielzahl von Haarproblemen eine Lösung bieten:

  • Sie pflegen trockenes Haar geschmeidig
  • Sie können den unschönen 'Frizz-Effekt' mildern und helfen, krauses Haar zu bändigen
  • Sie pflegen trockene Spitzen
  • Sie bringen irritierte Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht
  • Sie sorgen für natürlichen Glanz

So könnt ihr Haaröl auftragen

Weniger ist mehr! Ihr solltet das Öl sparsam dosieren, da es meist sehr ergiebig ist. Für schulterlange Haare z.B. reichen bereits zwei bis Tropfen völlig aus. Für die meisten Öle gilt: Nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar geben.

Das verleiht dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit - vor allem in den Längen. Der Ansatz ist normalerweise so gesund, dass er gut ohne die Extra-Pflege auskommt. Zum Schluss könnt ihr auch ins trockene Haar eine kleine (!) Mege Haaröl geben, um ein glänzendes Finish zu erhalten.

Sieht mein Haar mit Haaröl nicht fettig aus?

Viele scheuen sich davor, Haaröl zu benutzen, da sie Angst vor einem fettigen Ansatz oder strähnigen Längen haben. Wir haben aber gute Neuigkeiten: Es gibt spezielle Formeln, die diesem Effekt vorbeugen. Die sogenannte "Evaporationstechnologie" bewirkt, dass das Haar nur aufnimmt, was es wirklich braucht, der Rest des Haaröls 'verfliegt' an der Oberfläche. Dadurch wird das Haar nicht beschwert, selbst wenn das Haaröl im trockenen Zustand verwendet wird (z.B. Bonacure 'Oil Miracle' von Schwarzkopf Professional).

Bei anderen Haarölen (z.B. reinen Naturölen) kann es allerdings schon vorkommen, dass eine Überdosierung für strähniges Haar sorgt. Darum: Immer sparsam dosieren und lieber mehrmals wenig auftragen! Mit der Zeit bekommt man die richtige Menge für die eigene Haarlänge heraus. Dann steht dem Pflegeerlebnis mit dem Allround-Talent Haaröl nichts mehr im Weg.

Haaröl: Hier kommen unsere Lieblinge!

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