Wer heute seine
Haarfarbe ändern will, muss nicht gleich zu chemischen Farbstoffen greifen. Eine natürliche Alternative: Henna.
Es besteht aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen und färbt die
Haare rötlich - je nach Haartyp und Einwirkzeit sind Nuancen von hellem Orangerot bis zu dunklem Mahagonirotbraun (z.B.
Mama Caca Brun von Lush, 14 €) möglich. Die Pflanzenhaarfarbe schadet den Haaren nicht, vielmehr pflegt sie das Haar. Auch für
Schwangere und Allergiker ist Henna geeignet.
Einziger Nachteil: Einmal mit Henna behandeltes Haar lässt sich schwer überfärben. Am besten vorher immer mit nur an einer Strähne testen, bevor Sie es komplett mit der Pflanzenfarbe färben. Und: die Farbe muss wie nach einer chemischen Coloration herauswachsen.
Wer’s lieber heller haben möchte, ist nach wie vor auf Wasserstoffperoxid angewiesen. Denn für Blondierungen und Aufhellungen jeglicher Art reicht die Phytopower (noch) nicht aus. Mittlerweile bieten auch Naturkosmetikhersteller klassische Oxidationshaarfarben an, die jedoch nicht ohne Zusatz von Chemie auskommen: (z.B.
08 Hellblond / Sahara - Puravera Sanfte Creme-Coloration Basistöne von Annemarie Börlind, 12 €).
Unser Fazit: Augen auf, denn nicht überall, wo „Natur“ draufsteht, ist wirklich nur Natur drin!