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Schönes Winterhaar: Die besten Tipps gegen strapazierte Längen und Frizz!

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 6. November 2017
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Mit Schal, Mütze und dicken Pullis wappnen wir uns gegen niedrige Temperaturen und mieses Wetter. Doch was schützt unser Haar in der kalten Jahreszeit? Hier kommen die wichtigsten Pflege-Schritte für glänzend-schönes Winterhaar.

Von strapaziertem Haar spricht man vor allem dann, wenn seine Struktur durch Farbveränderungen wie Blondierung oder Farbe angegriffen ist. Aber auch Hitzestyling mit dem Glätteisen oder Föhn greifen es im Laufe der Zeit an, machen es spröde und anfällig für Spliss.

Stressfaktor Nummer eins: Trockene Heizungsluft! Sie entzieht dem Haar im Winter die Feuchtigkeit. Stressfaktor zwei: Dicke Jacken, Schals aus Wolle oder Rollkragenpullis, welche das Haar regelrecht aufscheuern. Da wir im Winter das Haar seltener an der Luft trocknen können, kommt zusätzlich noch die Hitze des Föhns hinzu, die unser Haar strapaziert.

Stumpfes Haar und spröde Längen sind die Folge. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege glänzen unsere Haare auch im Winter und bleiben geschmeidig

Leave-in-Conditioner

Im Winter sind Leave-in-Produkte ideal für's Haar, vor allem wenn Wirkstoffe wie Keratin, Proteine oder Hyaluronsäure drinstecken. Sie wirken wie eine Feuchtigkeitscreme für die Haare. Einfach in die Spitzen und Längen einarbeiten und einwirken lassen. Mit diesen Feuchtigkeitsspendern lässt sich auch wirkungsvoll der gefürchtete 'Frizz', das Aufkräuseln der Haare bei feuchter Witterung, verhindern.

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Reichhaltige Öle

Kräftiges strapaziertes Haar freut sich im Winter über reichhaltige Öle wie Avocado- oder Arganöl. Wichtig dabei: Nur in die beanspruchten Stellen geben und nicht in den Ansatz. Wer das Öl vor dem Föhnen ins noch feuchte Haar gibt, erhält durch das Öl neben der Pflege noch einen praktischen Hitze-Schutz. Achtung: Wer feines Haar hat, aber auf Öle nicht verzichten möchte, sollte sie entweder nur am Abend als Nacht-Pflege auftragen und morgens auswaschen, oder ein Öl verwenden, das so leicht ist, dass es feines Haar nicht beschwert.

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Pflegende Kuren

Die Basispflege für das Haar im Winter ist eine Kurpackung einmal pro Woche. Sie versorgt das Haar intensiv mit Fettsäuren und Feuchtigkeit und kittet kleine Defekte an seiner Oberfläche. Wer eine thermoaktive Kur kauft, bekommt tiefenwirksame Pflege, muss aber mindestens 15 Minuten dafür einplanen und das Haar während der Einwirkzeit warm halten. Wer es nach dem Haarewaschen meist eilig hat, ist also mit einer Express-Kur, die nur wenige Minuten im Haar verbleibt, besser bedient.

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Wer seiner strapazierten Haarpracht im Winter zusätzlich noch etwas Gutes tun möchte, der sollte sich zum Nikolaus oder zu Weihnachten eine hochwertige Bürste oder einen guten Kamm schenken lassen. Großzinkige Kämme oder Haarbürsten mit Naturborsten sind vor allem bei Frizz die richtige Wahl: Sie rauen das Haar nicht auf und strapazieren es durch das Kämmen nicht unnötig.

Auf regelmäßige, auf den Haartyp abgestimmt Pflege, sollten wir im Winter also auf keinen Fall verzichten. Dann bleibt das Haar schön und gesund bis zum nächsten Sommer.

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