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Einmal Prinzessin sein: Das richtige Brautkleid | |||||||||
Grundlegend ist natürlich der Geschmack der Braut, aber erst die richtige Form und das gewählte Material eines Brautkleides machen aus der Braut erst die perfekte Schönheit. Der Besuch im Brautmodengeschäft kann hilfreich und verwirrend zugleich sein: Die Auswahl der hier dargebotenen Brautkleider ist häufig so groß, dass die Entscheidung schnell noch schwerer fällt.
Klassisch, schlicht oder extravagant: Der Brautkleid-Stil
Vor jeglicher Entscheidung zu einem Brautkleid steht die persönliche Richtung, welche die Braut mit ihrem Kleid einschlagen möchte. Soll es ein klassisches weißes Brautkleid sein oder ein schlicht-elegantes Brautkleid in natürlichen Farben? Oder liebt die Braut es extravagant? Gegebenenfalls darf es auch ein Designer-Brautkleid sein oder gar ein Brautkleid in kräftigem Rot? Soll die Hochzeit ein Motto beinhalten und das Brautkleid im historischen Stil für die mittelalterliche Hochzeit gehalten sein? Für jede Richtung gibt es Brautkleider in Hülle und Fülle. Allerdings sollte man auch das angedachte Budget im Auge behalten, da die vielfältigen Brautaccessoires und der gewünschte Brautschmuck schnell ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen können. Andererseits - man heiratet (hoffentlich) nur einmal im Leben. Und dafür soll schließlich alles perfekt sein... Die richtige Form des Brautkleides Die natürliche Figur der Braut sollte durch das gewählte Brautkleid vorteilhaft zur Geltung kommen. Kleine Problemzonen sollten durch das Brautkleid kaschiert und Vorzüge betont werden. Sehr beliebt sind Kleider in der A-Form, die ein figurbetontes Oberteil mit einem leicht ausgestellten Rock kombinieren. Kleider im Duchesse-Stil zeichnen sich durch ihre oben eng anliegende Form aus, die nach unten hin weit ausgestellt sind. Die Empire-Form hingegen schmeichelt mit einem weich fließenden Rock ab der Taillennaht, die direkt unter der Brust liegt, fast allen Figuren - und ist übrigens auch perfekt für schwangere Bräute geeignet. Schöne, lange Beine kommen in einem kurzen Brautkleid ebenso gut zur Geltung wie eng anliegende, lange Kleider in weich fließenden Stoffen. Im Bereich der standesamtlichen Hochzeiten werden bis heute eher Kostüme bevorzugt, die jedoch beispielsweise mit einer Corsage oder als Etuikleid mit Bolero ebenfalls einen traumhaften Auftritt verheißen. Die kleinen Raffinessen beim Brautkleid Gerade im Bereich der Brautmode lassen sich die Designer immer neue Raffinessen einfallen. Beginnend beim Ausschnitt kann eine Braut ihr hübsches Dekolleté sowohl mit einer schulterfreien Variante zur Geltung bringen als auch mit einem tiefen V-Ausschnitt. Variationen sind in Form von Rundhalsausschnitten oder leicht eckigen Ausschnitten zu finden. Die Armlänge ist ebenfalls variabel: Ob ohne Arme, mit kurzem oder langem Arm, ob mit Rüschen oder Ziernähten besetzt - der Phantasie sind hier nur wenige Grenzen gesetzt. Ebenfalls einen großen Unterschied machen Reif- und Unterröcke bei einem Brautkleid. Vor allem ein klassisches Brautkleid im Duchesse-Stil wird so schnell zu einem Prinzessinnentraum.
Seide, Satin oder doch gemischt – Materialien für Brautkleider Auch beim Material sind den Vorstellungen der Braut kaum Grenzen gesetzt: Viele Brautkleider werden heute in hochwertigen Materialien wie Seide, Satinseide oder Satin angeboten. Aber auch leichte Stoffe wie zarter Chiffon und Organza oder natürliche Varianten in Leinen oder feiner Baumwolle sind zu finden. Vielfach wird auch mit künstlichen Fasern gearbeitet, welche den Brautkleidertraum etwas günstiger werden lassen.
Das Material des Brautkleides sollte durch seine Qualität und seinen Tragekomfort überzeugen, damit sich die Braut an ihrem großen Tag auch wirklich wohl fühlt. Wohl kaum eine Braut möchte ihre Hochzeit unangenehm verschwitzt verbringen, weil sie ein Brautkleid aus billigem Polyester gewählt hat. Seide und Satin sind stattdessen besonders begehrt, da sie sowohl hochwertig als auch hautfreundlich sind. Das Brautkleid – ein teurer Spaß? Vergleicht man das Brautkleid mit anderen Kleidungsstücken, kommt man schnell zu dem Entschluss, dass der Kauf eines Brautkleides eine teure Angelegenheit ist. Einmal im Leben zu tragen sind schnell einige Hundert Euro weg, welche das Budget für die Hochzeit erheblich belasten können. Dennoch sollte man nicht an der Qualität des Brautkleides sparen. Bisweilen kann es sinnvoll sein, sich ein hochwertiges, jedoch günstiges Brautkleid zu kaufen, welches in Eigenregie, mit Unterstützung von erfahrenen Näherinnen oder durch eine Schneiderei wie gewünscht aufgepeppt wird. Auch Modelle aus der vergangenen Saison sind häufig deutlich günstiger zu erstehen als die Brautkleider der aktuellen Mode. Da ein Brautkleid zumeist nur einmal getragen wird, haben die meisten Kleider nach diesem einen Tag auch keinen großen Schaden davon getragen. Was spricht also dagegen, ein solches Brautkleid durch eine andere Person wieder ihrem Nutzen zuzuführen? Viele Brautmodengeschäfte bieten auch gebrauchte Brautkleider zum Kauf an oder unterstützen die Braut beim Weiterverkauf des eigenen Brautkleides nach der Hochzeit. Des weiteren finden sich im Internet ebenso wie in vielen größeren Zeitungen Kleinanzeigen, in denen man sowohl selbst nach einem gebrauchten Brautkleid stöbern als auch selbst eine Anzeige aufgeben kann.
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Veröffentlicht von der Hochzeit-Redaktion am 17/11/2008 17:24:00 | |||||||||
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