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Hochzeit

6 tolle Ideen, was sich nach der Hochzeit aus dem Brautkleid zaubern lässt

Sünje Nicolaysen
von Sünje Nicolaysen Veröffentlicht am 20. Januar 2015
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Brautkleid bleibt Brautkleid und ... Von wegen! Das teure Stück ist viel zu schade, um es auf dem Bügel in den Dornröschenschlaf zu schicken: Wir haben ein paar traditionelle und auch ein paar unkonventionelle Vorschläge, was sich alles mit dem Brautkleid machen lässt.

Es ist das wohl wichtigste Kleid im Leben einer Frau, es dauert mitunter Monate es zu finden und fast noch mal so lange, es in die richtige Passform zu bringen. Und doch wird es nur an einem einzigen Tag getragen. Aber es bei der nächsten Gelegenheit online zu versteigern, ist auch ein merkwürdiges Gefühl, schließlich ist es auch ein Erinnerungsstück! Damit man dem teuren Stück Stoff auch nach der Hochzeit gerecht werden kann, haben wir sechs Ideen, für eine modische Neuerfindung nach dem festlichen Traum in Weiß.

1. Neue Farbe einhauchen

Der Klassiker ist und bleibt: Einfach dem Brautkleid eine neue Farbe einhauchen, schon wird es zum Hingucker auf der nächsten großen Feier. Aber: Ein Brautkleid ist häufig aus vielen verschiedenen Materialien genäht und die Überraschung ist sonst schon vorprogrammiert, wenn man dieses Vorhaben in der heimischen Waschmaschine umsetzt. Stoffe aus Kunst- und Naturfasern sowie die Nähte nehmen nämlich die Farbe oft verschieden intensiv an. Am besten an eine Färberei wenden, die sich auf das Umfärben von Hochzeitskleidern spezialisiert hat. Fehlt nur noch deine Wunschnuance!

2. Taufkleid

Spätestens wenn das erste Kind unterwegs ist, liegt diese Verwendung des Brautkleides auf der Hand: Gerade Rock, Unterrock und Schleier lassen sich hervorragend zu einem hübschen Taufkleid vernähen, das ab jetzt die Täuflinge der Familie tragen und das vielleicht sogar Generationen in der Familie überdauert.
Alternativ lassen sich Brautschleier und Co. auch in einen zarten Himmel für die Babykrippe umschneidern.

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3. Schmuck

Was ist das Schönste Detail an deinem Brautkleid? Sind es die verzierten Träger, eine Stoffrosette oder vielleicht auch eine Perlen-Applikation am Dekolleté? Diese kleinen Hingucker werden zu Schmuckstücken! Einfach abtrennen und entweder selbst kreativ werden oder sich an eine Schmuck-Designerin wenden. So hast du schon bald eine neue Statement-Kette oder federleichte Ohrhänger!

4. Dessous

Noch besser und vor allen Dingen eine riesige Überraschung für den ersten Hochzeitstag: Wie wäre es denn, wenn du Stoff, Spitze oder kleine Details zu verführerischer Wäsche schneidern lässt? Ob Satin-Hemdchen, sexy Korsage oder Spitzen-BH - mal gucken, ob er die Elemente des Kleides wiedererkennt, wenn sie zu raffinierter Wäsche vernäht werden.

5. Details vernähen

Mach aus deinem Brautkleid eine Art festliches Ersatzteillager für die nächsten Einladungen, die ins Haus trudeln. Ob Bustier, Reifrock oder Bolero - kombiniert zu klassischer Festmode kannst du Oberteil oder Rock noch mal ganz neu in Szene setzen. Hauptsache du lässt neben Elfenbein-Weiß oder Champagner auch ordentlich Farbe ins Spiel kommen. Dann erkennt (kaum) jemand den ursprünglichen Prinzessinnen-Chic!

6. Lieblingsstücke

Aber wer sagt denn, dass das Brautkleid nicht auch alltagstauglich sein kann! Wenn es sich nicht gerade um ein Sahnebaiser-Kleid handelt, sondern vielleicht sogar um ein schlichtes Etuikleid oder sommerliches Hängerchen, dann kannst du es ohne weiteres kombiniert zu blumig-luftigen Stoffen oder einem leuchtend-pinken Blazer auch mal ins Büro tragen. Etwas auffälligen Modeschmuck dazu und der Look ist perfekt!

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