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Hochzeit

7 Gründe, warum kleine Hochzeiten die schönsten sind

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 12. August 2017
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Wer mit dem Gedanken spielt, 100 Gäste zu seiner Hochzeit einzuladen, sollte es sich noch einmal überlegen: Wir haben die besten Gründe für eine kleine, intime Feier.

Selbst wenn man eigentlich keine große Feier möchte, kommen mit beiden Familien, Freunden und ein paar Kollegen schnell mal 75 bis 100 Gäste zusammen. Beim Planen muss man ganz schön hart mit sich sein, um seine ursprüngliche Kalkulation nicht über den Haufen zu werfen.

Am Ende ist es aber oft eine Kosten- und eine Platzfrage, wie viele Gäste denn nun zur Hochzeit kommen dürfen - denn bei vielen Locations ist schon bei rund 75 Personen Schluss.

Trotzdem ist es verständlich die Gästezahl nach oben korrigieren zu wollen. Schließlich möchte man am liebsten alle seine Freunde und Bekannten dabei haben. Doch es hat auch Nachteile groß zu feiern: Man kann jedem einzelnen Gast nur ganz wenig Zeit schenken, die Feier wird mit jedem Gast teurer und man hat einen viel höheren Planungsaufwand.

Es lohnt sich also zu überlegen, ob man seine Hochzeitsfeier nicht lieber ganz intim gestalten möchte. Wer nur mit 20 bis 30 Leuten feiert, hat auch wirklich etwas von seinen Gästen und spart dazu jede Menge Geld, das er stattdessen für die Flitterwochen ausgeben kann.

Hier kommen 7 Gründe, um doch lieber eine Mini-Hochzeit zu feiern!

Viel Liebe fürs Detail

Selbstgemalte Platzkarten, liebevoll ausgesuchte Tischdeko, vielleicht sogar eine selbstgebackene Hochzeitstorte - wenn ihr nur eine kleine Hochzeitsgesellschaft erwartet, könnt ihr euch dank mehr Zeit und eines im Verhältnis höheren Budgets pro Gast auf die Details fokussieren. Ihr müsst schließlich nur jeweils wenige Exemplare anfertigen.

Eine selbstgebacke Torte für 20 Leute ist durchaus machbar. Bei über 50 Gästen lässt man dann aber doch lieber den Fachmann ran. Und wer hat schon Zeit, vor seiner Hochzeit 100 Platzkärtchen zu basteln? 15 Platzkarten sind dagegen ein schöner Zeitvertreib an einem regnerischen Nachmittag.

Bei einer kleinen Feier könnt ihr euren Pinterest-Traum von einer Hochzeit - den es wahrscheinlich schon vor der Verlobung gab - also endlich verwirklichen!

Es ist günstiger

Mehr Gäste brauchen mehr Platz, mehr Essen und mehr Getränke. So schießen die Kosten für die Traumhochzeit schnell in die Höhe. Hat man dagegen nur wenige Gäste, muss man bei seinen Extrawünschen kaum Abstriche machen.

Ihr könnt liebevoll ausgesuchte Gastgeschenke machen und müsst nicht darauf achten, dass sie möglichst preiswert bleiben. Ihr könnt fast unabhängig von der Jahreszeit eure Lieblingsblumen für die Tischdeko nehmen, schließlich gibt es nur ganz wenige Tische - wenn nicht sogar nur einen - und statt Büffet dürft ihr euch auf ein Feinschmeckermenü freuen. Es müssen ja nur 20 Leute satt werden und nicht 100. Am Ende habt ihr trotzdem eine wesentlich kleinere Rechnung als bei einer großen Feier.

Weniger Gäste = weniger Planungsaufwand

Manche Frauen lieben es ihre Hochzeit zu planen. Sie haben ihr halbes Leben davon geträumt und gehen jetzt in der Rolle des Wedding Planers total auf. Andere wiederum empfinden das als Stress und würden die Planungsaufgaben am liebsten abgeben. Beide Parteien sind sich jedoch einig darüber, dass die Aufgabe eine Hochzeit zu planen, fast schon ein Vollzeitjob ist. Und das kann ganz schön schwierig werden, wenn man bereits einen Vollzeitjob hat.

Bei einer kleineren Feier, hat man jedoch auch kleinere Planungsaufgaben und kleinere Probleme. 20 Personen irgendwo unterzubringen, falls es regenet: machbar. Bei 200 ist das jedoch eine ganz andere Sache.

Ihr habt die perfekte Ausrede, um Leute nicht einzuladen

Das Brautpaar steht unter enormen Druck, wenn es um die Gästeliste geht. Man spürt förmlich die Erwartungshaltung von Bekannten oder Kollegen. Die Eltern kommen plötzlich mit einer Liste ihrer Freunde um die Ecke, die natürlich auch unbedingt eingeladen werden müssen. Und selbst noch so weit entfernte Verwandte sind beleidigt, wenn sie es nicht auf die Liste geschafft haben. Ja, selbst Tante Emma, die eigentlich die Großtante vierten Grades ist und dich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat, erwatet plötzlich eine Einladung zu deiner Hochzeit.

Wenn man dagegen sagen kann, dass man eine ganz intime Feier geplant hat (und das mit einer wirklich winzigen Gästezahl belegen kann), fällt es den Nicht-Eingeladen leichter, es nicht persönlich zu nehmen. Und das Hochzeitspaar muss sich so nicht mit einem schlechten Gewissen herumschlagen.

Der Tag fliegt nicht einfach vorbei

Viele Brautpaare berichten davon, dass sie sich gar nicht mehr richtig an ihre Hochzeit erinnern können. Der ganze Tag vergeht wie im Flug. Man kümmert sich um letzte organisatorische Details, ist damit beschäftigt jeden Gast zumindest zu begrüßen und wird dann auch noch von traditionellem Bräuchen, zu Spielen und zu irgendeinem Tanz gezerrt. Plötzlich ist der Tag vorbei und man hatte gar nicht die Gelegenheit, einen Schritt zurückzugehen und einfach den Moment zu genießen.

Bei einer kleinen Feier fällt es dem Brautpaar dagegen wesentlich leichter, sich kurz zurückzuziehen und den Moment aufzusaugen. Außerdem kann man sich ausgiebig mit seinen Gästen beschäftigen und ausgelassen Feiern. Und bei Mini-Hochzeiten gibt es wahrscheinlich kein Hochzeitspaar, dass nicht zum Essen gekommen ist.

Die Gäste können sich wirklich kennenlernen

Viele Familien und Freunde beider Seiten haben vor der Hochzeit nur wenig oder sogar gar keine Gelegenheit sich kennenzulernen. Bei großen Feiern mit vielen Gästen bleibt das Kennenlernen meist aber auch auf der Strecke.

Wenn dagegen nur in einer kleinen Runde gefeiert wird, haben auch die anwesenden Gäste die Chance, sich ausgiebig zu unterhalten. Es schadet auch nicht, dass das Hochzeitspaar die Zeit hat, um die Leute einander wirklich vorzustellen und den Kontakt herzustellen.

Ihr könnt den Tränen freien Lauf lassen

Es gibt natürlich Menschen, die kein Problem damit haben im Mittelpunkt zu stehen, oder die einfach nicht sehr nah am Wasser gebaut sind und sich gut beherrschen können. Es gibt aber auch viele, die sich unwohl fühlen, wenn so viele Augen auf sie gerichtet sind.

Man glaubt es kaum, aber die meisten Bräutigame machen sich vor der Hochzeit Gedanken, weil sie nicht vor 100 Gästen anfangen möchten zu weinen. In einer kleinen und intimen Runde, muss man sich diese Gedanken nicht machen. Dann sind wirklich nur die engsten Vertrauten anwesend, bei denen man sich nicht beherrschen muss, sondern den Gefühlen freien Lauf lassen kann. So kann die Feier herrlich emotional und persönlich werden.

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