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Servietten falten für die Hochzeit

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 30. Januar 2011
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Servietten falten für die Hochzeit muss in erster Linie schnell gehen. Wenn 50-100 Plätze dekoriert werden müssen und der Countdown bis zum Ja-Wort läuft, bleibt keine Zeit, um lange über Falttechniken nachzudenken. Deshalb erfahren Sie hier, wie man mit einfachen Tricks eine raffinierte Tischdeko für die Hochzeit erstellt.

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte

Servietten falten (eigentlich: Servietten "brechen") ist eine alte Kunst, die in der Tafelkultur der Renaissance ihren Ursprung hat. Damals wurden meterlange weiße Leinenservietten kunstvoll zu Vögeln, Schlangen, Muscheln oder Miniatur-Schlössern drapiert, die zu Beginn des Festmahls wieder entfernt wurden. Servietten falten diente also ursprünglich dazu, das Auge zu erfreuen und den Wohlstand des Gastgebers zu demonstrieren. Erst im 19. Jahrhundert schrumpften die Servietten auf Mundtuch-Größe zusammen und erfüllten zugleich einen ästhetischen und praktischen Zweck.

Servietten falten für die Hochzeit: So einfach geht's!
Diese Deko-Vorschläge lassen sich schnell und einfach umsetzen:

  • Bonbon: Serviette zusammenrollen und an beiden Enden mit kleinen Satinschleifen festbinden (die Satinbänder sollten in derselben Farbe gehalten sein, wie andere Deko-Elemente auf dem Tisch: Blumen, Kerzen, Rosenblätter ...)
  • Spitze: Serviette zusammenrollen und in der Mitte mit einer großen weißen Spitzen- oder Tüllschleife festbinden. In die Schleife ein paar kleine Blüten stecken.
  • Ziehharmonika (siehe Foto): Serviette in Form einer Ziehharmonika falten (abwechselnd nach vorne und nach hinten). Ein Ende mit einer Schleife zusammenbinden und die Serviette am anderen Ende wie einen Fächer auf den Teller legen. Variante:Das Ende mit einem dünnen goldenen Gummi rund zusammenbinden und eine leuchtend rosa (Textil-)Orchidee hineinstecken.
  • Verbunden (siehe Foto): Serviette länglich flach zusammenlegen und in einen breiten Satinband-Ring stecken. Ein kleines Sträußchen(grünes Blatt + Heckenblüten)mit einer dünnen Satinschleife zusammenbinden und in das breite Satinband stecken.
  • Stehendes Herz: Viereckige Serviette aufschlagen, beide Seiten zur Hälfte nach innen schlagen und aufstellen.

Tischdeko ohne Servietten falten:

  • Flamme im Glas: Serviette in der Mitte anfassen, nach unten schütteln und aufrecht in ein Weinglas stecken.
  • Wasserfall im Glas (siehe Foto): Eine lange Serviette an einer Ecke anfassen, in ein Weinglas stecken und die restliche Serviette aus dem Glas heraus bis auf den Teller gleiten lassen. Sehr hübsch mit einem Stoff, der wellenartig drapiert werden kann.
  • Karo (siehe Foto): Serviette flach mit der Ecke nach oben auf den Teller legen und eine Verzierung darauf legen (Blatt mit Schleife, Blume, Feder mit Perlen).

Vor der Serviette steht das Tischkärtchen:
Vergessen Sie nicht, vor jeden Teller ein Tischkärtchen zu stellen und anschließend noch einmal zu kontrollieren, ob die Namensschildchen auch mit dem Tischplan übereinstimmen. Seien Sie originell, denn ein nüchternes weißes Kärtchen sieht etwas traurig aus. Hier finden Sie ein paar einfache Bastelanregungen:

  • Entspannt: Die Namen der Gäste mit einem goldenen, silbernen oder schwarzen Stift auf kleine Kieselsteine schreiben. Variante: Einen Schmetterling aus farbigem Papier ausschneiden und den Kieselstein in die Mitte legen.
  • Kreativ: Tischkärtchen aus Salzteig basteln und die gewünschte Form (Herz, Stern, Glocke ...) mit einem Plätzchenausstecher herstellen. Der gebackene Salzteigschmuck kann anschließend mit einem (Glitter-) Sprühlack gefärbt werden.
  • Naturverliebt: Jedes Tischkärtchen mit einer Weizenähre, einem Efeublatt (als Zeichen der Treue) oder einem Grashalm verzieren.
  • Pragmatisch: Das Menü ausdrucken, zusammenrollen und mit einer Schleife festbinden, an der gleichzeitig das (gelochte) Namensschildchen des Gastes hängt. Es sieht schöner aus, wenn der Name handschriftlich auf das Schildchen geschrieben wird.

Für Eilige: Die Serviette als Gastgeschenk
Wenn Sie die (Vor-)Namen der Gäste auf die Servietten sticken oder drucken (lassen), erübrigen sich die Tischkärtchen und Sie haben gleichzeitig ein originelles Geschenk für die Gäste gefunden.

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