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Wie kündigt man der Familie die Schwangerschaft an?
Sollte man die große Neuigkeit erst nach ein paar Monaten ankündigen? Wann ist man psychologisch bereit, die Familie zu informieren?
Viele Frauen enthüllen ihren Zustand im 3. Monat. Das hat sich so eingebürgert.
Aber letztendlich können nur Sie entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für das "Coming-Out" gekommen ist. Wenn Sie einen Schnelltest aus der Apotheke durchgeführt haben, sollten Sie aber zumindest abwarten, bis Ihr Frauenarzt die Diagnose bestätigt.
Folgen Sie Ihrem Instinkt!
Wenn Sie Angst haben, die frohe Nachricht zu früh anzukündigen (zum Beispiel weil Sie in der Vergangenheit bereits Fehlgeburten hatten, Fehlbildungen befürchten oder Schwierigkeiten hatten, schwanger zu werden) oder wenn Sie abergläubisch sind (was wiederum auf latente Befürchtungen hinweis), dann warten Sie noch ein wenig!
Das ist eine gute Gelegenheit, um die Beziehung zum Vater des Kindes zu stärken, denn Sie teilen beide ein Geheimnis, das nur Ihnen gehört.
Umgekehrt kann es aber auch positiv sein, Ihre Familie frühzeitig über Ihre Schwangerschaft zu informieren, weil Sie sich dann erleichtert fühlen und in diesem so wichtigen Moment Ihres Lebens Verständnis und Unterstützung finden.
Völlig unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden. Sprechen Sie mit Ihrem Partner: Ein Baby entsteht nicht alleine, sondern zu zweit. Deshalb ist es wichtig, dass beide über Babys Ankunft Bescheid wissen.
Die Reaktionen der Verwandten, besonders der Eltern, die ja plötzlich zu Großeltern werden, sind manchmal sehr intensiv. Zeigen Sie Geduld und geben Sie Ihrer Familie etwas Zeit, die Neuigkeit zu verdauen.
Die Beziehung zu Ihrer Mutter
Häufig haben schwangere Frauen das Bedürfnis, sich erst einmal nur der eigenen Mutter anzuvertrauen. Die Nachricht wird von Frau zu Frau übermittelt, wie dies schon vor Generationen der Fall war.
In diesem Augenblick hat man auch das Bedürfnis, von der Mutter umhegt und umpflegt zu werden, man sehnt sich danach, für kurze Zeit wieder ein kleines Mädchen zu sein.
Es ist so, als ob dieser kleine Rückschritt in die eigene Kindheit dabei hilft, die Kräfte zu sammeln, die für die vollkommen neue Rolle, die uns erwartet, gebraucht werden.
Indem man der eigenen Mutter die Nachricht ankündigt, bittet man gewissermaßen um die Erlaubnis, selbst Mutter zu werden und Erfahrungen übermittelt zu bekommen und schafft somit Sicherheit.
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