in
 
Forum|Alben|Blogs|Videos||Nachrichten|Grußkarten|
Diätclub|Spiele|Gewinnspiele|Nachnamen
Newsletter gofeminin.de
Top 5 der am besten
bewerteten Artikel
Der Verlobungsring: Diamanten für die Ewigkeit
Haarschnitte: 20 Trendfrisuren für den Herbst
Karl Lagerfeld: Seine originellsten Zitate
Haute-Couture FS 2008: Fashion Highlights aus Paris
Ich möchte ein Kind: Alles, was Sie wissen müssen...

Die Entbindung: Von der Eröffnungsphase bis zur Austreibungsphase


 - Die Entbindung: Von der Eröffnungsphase bis zur Austreibungsphase

Die Entbindung
Nach 9 Monaten Schwangerschaft steht die lange erwartete Entbindung nun unmittelbar bevor.

Aber wie läuft die Geburt eigentlich im Detail ab?

Der Geburtsvorgang lässt sich in 3 Phasen unterteilen:

1. Die Eröffnungsphase
Diese erste Phase dauert am längsten. Der Muttermund verkürzt und erweitert sich gleichzeitig. Eine natürliche Entbindung über die Scheide kann erst stattfinden, wenn der Muttermund vollständig, das heißt ca. 10 cm weit, geöffnet ist.

Bei Erstgebärenden kann dies bis zu 8 Stunden in Anspruch nehmen. Bei Mehrgebärenden geht es schneller. Wenn die Eröffnung des Muttermunds abgeschlossen ist und die Austreibungsphase beginnt, verkürzt sich der Abstand zwischen den Wehen und es tritt alle 3-4 Minuten eine Kontraktion auf.

2. Die Austreibungsphase
Wenn das Baby mit dem Köpfchen voran ins knöcherne Becken gerutscht ist, erfolgen die Wehen im 2-Minutentakt. Um gut durch das Becken zu passen, nimmt das Baby eine leicht seitlich gedrehte Körperhaltung ein und hat den Kopf mit dem Kinn auf die Brust geneigt. Das Baby taucht durch das Becken und ändert dann für das letzte Stück auf dem Weg nach draußen seine Kopfhaltung: Es hebt das Kinn und schaut mit dem Gesicht nach unten (Richtung Boden). Genau in diesem Moment müssen Sie pressen.

Das Baby löst selbst den Pressdrang aus, indem es auf den Damm drückt und beschleunigt damit das Austreten aus dem mütterlichen Becken. Warten Sie, bis Sie vom Arzt zum Pressen aufgefordert werden und atmen Sie dann vor dem Pressen erst tief ein: Denn beim Pressen wird die Luft mehrere Sekunden lang angehalten, danach wird ausgeatmet.

Keine Angst, die Hebamme und der Arzt sagen Ihnen ganz klar, wann geatmet und wann gepresst werden muss. Wenn der Arzt das Köpfchen des Babys vorsichtig in Empfang nimmt, müssen Sie noch ein letztes Mal pressen, um seinen gesamten Körper hinauszudrücken.

3. Die Nachgeburt
10-20 Minuten nach der Entbindung setzen wieder Wehen ein, um den Mutterkuchen (Plazenta) auszustoßen. Der Arzt oder die Hebamme können diesen Vorgang unterstützen, indem sie auf den Bauch drücken.

Der Arzt überprüft, ob der Mutterkuchen vollständig ist, um sicher zu gehen, dass in der Gebärmutter keine restlichen Stücke des Mutterkuchens verblieben sind, denn dadurch könnten Infektionen oder Blutungen ausgelöst werden.


Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 25/05/2009 10:05:00
Die Lesernote: 3.3/5
Diese Seite bewerten: 

Die besten User-Kommentare
: « Die Nachgeburt ist nicht schlimm. Ich konnte die Plazenta so herauspressen ohne eine Wehe zu haben... »
» (1)
Diesen Artikel kommentieren
»

Artikel-Orakel
Dein persönlicher Artikel des Tages
Was gibt’s Neues? 27/05/2012
Praktische Tipps
Mutterschafts­geld: Das steht Ihnen als Mutter zu
Wer ein Kind bekommt, wird vom Staat unterstützt. Das Mutterschaftsgeld...
Babyakne, Neugeborenen­akne, Säuglingsakne - was denn jetzt?
Kaum ist das Baby auf der Welt, schwirren der frischgebackenen...
Kopfgneis oder Milchschorf? Ist das nicht dasselbe?
Auf den ersten Blick unterscheiden sich Milchschorf und Kopfgneis beim Baby nicht wesentlich...
Wachstumstabelle: So entwickelt sich ein Fötus im Mutterleib
Innerhalb von ca. zehn Monaten entsteht im Verlauf der Schwangerschaft...
Alle Praktischen Tipps der Rubrik Mama & Co sehen
Onmeda: Medizin & Gesundheit Onmeda.de

Copyright © 1999-2012 
Spezial Küche : Rezepte von A bis Z, nach Herkunft, Zubereitungszeit, und Kategorie geordnet.
Kontakt: Impressum -