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Die Fruchtwasseruntersuchung ist heute eine beinahe banale Prozedur und wird von den Ärzten perfekt beherrscht.
Dennoch waren in den Medien lange Zeit Furcht einflößende Gerüchte über hohe Fehlgeburtenraten nach einer Amniozentese
in Umlauf. Heute weiß man, dass das Risiko einer Fehlgeburt nach einer Amniozentese nur bei ca. 0,5 % liegt.
Aber natürlich ruft diese Untersuchung Ängste hervor, einerseits bezüglich der aus eventuellen Komplikationen folgenden Konsequenzen, andererseits bezüglich der Natur der Untersuchung selbst: Die Idee eine Nadel in den Bauch einzuführen, die
in die Nähe des Fötus gelangen könnte, ist für die werdende Mutter natürlich beunruhigend.
Aber seien Sie beruhigt: Dadurch, dass Ihr Arzt die Lage des Kindes dank des Ultraschalls im Voraus genau ausgemacht hat und während des gesamten Eingriffs überprüft ist das Risiko das Kind mit der Einstichnadel zu verletzen extrem gering.
Weitere eventuell auftretende Risiken sind: Kontraktionen der Gebärmutter, Fruchtwasserabgang, schwache Blutungen in der Gebärmutter, Verletzung der Gebärmutter oder fieberhafte Infektionen.