Expertenratgeber: Sonne und Schwangerschaft aus medizinischer Sicht |
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Die Hautärztin und Allergologin Dr. Nadine Pomarède ist auf medizinische Kosmetologie und ästhetische Dermatolgie spezialisiert und gibt Schwangeren paar wertvolle Ratschläge für den Hautschutz im Sommer:
Wie sollte man als schwangere Frau mit der Sonne umgehen?
„Man darf in die Sonne gehen, wenn man sich gut schützt (Sonnenschutzfaktor 30 bis 50+) und sehr auf die Gesichtspflege achtet, da sonst eine Schwanger-schaftsmaske entstehen könnte.
Das Risiko hängt von Ihrem Phototyp ab (Haar-, Haut- und Augenfarbe) und natürlich auch von Ihrem Reiseziel (Berge oder Meer). Eine Schwangerschaft ist allerdings kein Grund, sich den ganzen Tag im Haus zu verschanzen. Ganz im Gegenteil:
Die Vitamin D-Zufuhr durch die Sonnenstrahlung ist absolut notwendig und wirkt sich außerdem positiv auf die Gemütslage aus."
Muss man mehr Wasser trinken als sonst?
"Sonne trocknet aus. Eine schwangere Frau muss ihrem Körper daher unbedingt viel Flüssigkeit zuführen, um die Bildung von Schwangerschaftsstreifen (kleine farbige Streifen, die mit der Zeit weiß werden) zu verhindern. Denn diese entstehen, wenn die Epidermis während der Schwangerschaft strapaziert wird und geschwächt ist.“
Was kann man tun, wenn trotzdem eine Schwangerschaftsmaske entsteht?
„In diesem Fall ist maximaler Schutz nötig: Sonnenbrille, Hut und ein Sonnen-schutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Zudem helfen manche Cremes
oder Lotions auf Vitamin C-Basis, den Schaden zu begrenzen, weil Vitamin C eine aufhellende Wirkung besitzt.
Vermeiden Sie allerdings Peelings, insbesondere bei dunkler Haut. Nach der Geburt und der Stillzeit kann eine Hydrochinon-Behandlung in Kombination mit Peelings helfen, die Schwangerschaftsmaske zu entfernen.“
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