Sport in der Schwangerschaft

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Sport in der Schwangerschaft

  

Sport macht fit für die Geburt - Sport in der Schwangerschaft
Sport macht fit für die Geburt
Sie sind schwanger. Das bedeutet, dass sich Ihr Körper in den nächsten neun Monaten ziemlich verändern wird. Um in dieser Zeit munter und fit zu bleiben und auch nach der Geburt schnell wieder in Form zu kommen, sollten sie einiges beachten. Wir haben wichtige Tipps für Sport in der Schwangerschaft zusammengetragen.

Sport ist gerade in der Schwangerschaft wichtig!
Sport in der Schwangerschaft hilft nicht nur, Energie für die Geburt zu tanken und sich fit zu halten. Es ist auch möglich, mit Sport verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden vorzubeugen. Viele Schwangere leiden beispielsweise unter Verstopfungen. Neben einer ausgewogenen Ernährung kann man diesem Problem durch regelmäßige Bewegung vorbeugen. Auch typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Krampfadern, Wassereinlagerungen in Armen und Beinen sowie Rücken- und Fußschmerzen kann man durch Sport entgegenwirken.

Ein sportlicher Körper ist außerdem sehr viel besser auf die Anstrengungen der Geburt vorbereitet als ein untrainierter. Wenn die Schwangerschaft komplikationslos verläuft, spricht nichts dagegen, in Maßen sportlich aktiv zu sein.

Gefährlicher Sport ist in der Schwangerschaft tabu
Gefährlicher Sport ist in der Schwangerschaft tabu
Manche Sportarten sind in der Schwangerschaft tabu
Sport in der Schwangerschaft ist gesund, aber natürlich müssen dabei einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Aus Sicherheitsgründen kommt es nicht in Frage, einen allzu risikoreichen Sport während der Schwangerschaft auszuüben. Disziplinen wie Judo, Karate, Rollerblading, Surfen, Fallschirmspringen etc. sind in dieser Zeit selbstverständlich tabu.

Auch Wintersportarten wie Ski und Snowboarden sollten Sie in Ihrer Schwangerschaft besser sein lassen. Genauso ist von belastendem Tiefseetauchen abzuraten, egal ob Tauchen mit oder ohne Sauerstoffgerät (da die optimale Sauerstoffversorgung des Fötus unbedingt gewährleistet werden muss).

Auch wenn es Ihnen schwer fällt, mehrere Monate auf Ihren Lieblingssport zu verzichten: Ihrem Baby zuliebe sollten Sie es tun und sich eine Sportart für die Schwangerschaft aussuchen, die weder Sie noch Ihr ungeborenes Kind gefährdet.
Bestimmte Sportarten können in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen, vor allem Ballsportarten oder Jogging.

Diese Sportarten gehen auch in der Schwangerschaft
Es gibt allerdings auch zahlreiche Sportarten, die während der Schwangerschaft problemlos betrieben werden können. Als Sport in der Schwangerschaft zu empfehlen sind vor allem sanfte, gelenk- und rückenschonende Disziplinen und Sportarten, die den Beckenboden trainieren, zum Beispiel:

Tipps für Sport in der Schwangerschaft

  • Verzichten Sie auf Ihre sonst üblichen zwei Stunden Intensivtraining. Der in der Schwangerschaft ausgeübte Sport soll nicht dazu dienen, dass sich die werdende Mutter auspowert und am Ende erschöpft zu Boden sinkt.
  • Überfordern Sie sich nicht beim Sport in der Schwangerschaft
    Überfordern Sie sich nicht beim Sport in der Schwangerschaft
    Beim Sport in der Schwangerschaft sollte man, besonders in den ersten Monaten, unbedingt vermeiden, zu sehr zu überhitzen.
  • Teilen Sie Ihre Übungszeit ein und trainieren Sie lieber zwei bis drei Mal 20 Minuten pro Woche als eine Stunde am Stück.
  • Wählen Sie Sportkleidung, die an Ihren Taillenumfang angepasst ist. Die Kleider dürfen auf keinen Fall zu eng sitzen, Sie dürfen sich nicht "eingeschnürt" fühlen. Sie müssen Bewegungsfreiheit haben und frei atmen können.
  • Vermeiden Sie es, bei großer Hitze Sport zu treiben.
  • Zwingen Sie sich nicht, wenn Sie müde sind (Sie werden sich danach nicht besser fühlen!).
  • Ruhen Sie sich nach jeder Sportsession aus. Legen Sie sich im Notfall eine Viertelstunde hin.
  • Gehen Sie im Anschluss nicht sofort zu einer anderen Aktivität über.
  • Trinken Sie ausgiebig: Wasser, aber auch frisch gepressten Frucht- oder Gemüsesaft sowie Tee.
  • Nehmen Sie eine kleine Zwischenmahlzeit zu sich: ein Stück Obst, Trockenfrüchte, ein Stück Zartbitterschokolade oder ähnliches.
  • Essen Sie genug und nehmen Sie vor allem Nahrungsmittel zu sich, die möglichst viele Nährstoffe und Fasern enthalten, denn während der Schwangerschaft ist das Verdauungssystem meist etwas faul.




CP,DG, mm

 
  

Veröffentlicht von
am 19/05/2011
Die Lesernote:4.1/5 
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