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Hilfe bei ersten Schwangerschaftsbeschwerden

Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft


Über die Hälfte aller Mütter kennt sie: die Übelkeit in der Schwangerschaft - Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft
Über die Hälfte aller Mütter kennt sie: die Übelkeit in der Schwangerschaft
50 bis 80% der Schwangeren leiden im 1. Trimester der Schwangerschaft unter Übelkeit und Brechreiz. Da dies meistens morgens auftritt, wird die Übelkeit in der Schwangerschaft auch Morgenübelkeit genannt, im Fachjargon Emesis gravidarium. Das klingt gefährlich, ist es aber nicht.

Machen Sie sich keine Sorgen: In der Regel ist das Schwangerschaftserbrechen harmlos und der Zustand währt nicht ewig. Normalerweise klingt es zum Ende der 12., spätestens 16. Schwangerschaftswoche (SSW) wieder ab. Nur in sehr seltenen Fällen nimmt das Erbrechen gefährlichere Ausmaße an.

Wie kommt die Übelkeit in der Schwangerschaft zustande?
Für Übelkeit in der Schwangerschaft scheint das Hormon HCG verantwortlich zu sein, das vom Mutterkuchen produziert wird. Es ist dasselbe Hormon, das auch im Schwangerschaftstest nachgewiesen wird. Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft kommt es zu großen Schwankungen im Hormonspiegel der werdenden Mutter. Bis sich der Körper daran gewöhnt hat, kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen.

Lassen Sie sich durch Übelkeit Ihre Schwangerschaft nicht verderben
Lassen Sie sich durch Übelkeit Ihre Schwangerschaft nicht verderben
Die HCG-Ausschüttung erhöht den Säuregehalt im Magen und verlangsamt das Verdauungssystem: Diese körperliche Umstellung ist für die meisten Übelkeits- und Brechanfälle verantwortlich. Als weitere Ursachen für die Morgenübelkeit werden außerdem Vitamin B- und Zinkmangel, Blutzuckerschwankungen, Stress und Überbelastung diskutiert.

Ein paar Tipps, um Übelkeit in der Schwangerschaft zu vermeiden
Natürlich gibt es kein Wunderheilmittel gegen Morgenübelkeit. Die wichtigste Regel lautet: Der Magen sollte nicht zu leer und nicht zu voll sein. Daher wird dazu geraten, bei jeder Mahlzeit bevorzugt 'langsame' Kohlenhydrate (Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln) aufzunehmen.

Unsere Großmütter kannten gegen Übelkeit in der Schwangerschaft noch ein altbewährtes Hausmittel: Zitrusfrüchte (zum Beispiel Zitronensaft). Aber Achtung, säurehaltige Lebensmittel lösen bei manchen Frauen die Morgenübelkeit erst aus!

  • Gegen die Morgenübelkeit kann es hilfreich sein, ein paar Kekse oder Zwieback zu knabbern, damit Sie etwas Leichtes im Magen haben.
  • Gegen Übelkeit in der Schwangerschaft generell: Immer ein paar Müsliriegel, Bananen, Studentenfutter oder ein Stück Brot einstecken und gleich einen Happen verzehren, wenn Ihnen schlecht wird.
  • Mehrere kleine, fettarme Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, um Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie starke Gerüche sowie fette oder reizerregende Lebensmittel (Pommes Frites, Fette).
  • Essen Sie, was Ihnen schmeckt.
  • Viel trinken, um einer Dehydratation vorzubeugen, vor allem Kräutertees, z.B. Pfefferminze oder Ingwer, oder Mineralwasser mit Kohlensäure, das erleichtert die Verdauung.
  • Gönnen Sie sich Ruhe!
  • Auch Fußreflexzonenmassage, Akupressur, Yoga, Meditation können helfen.

Wichtig:
Falls Sie häufig Schwindelanfälle und extrem trockene Lippen haben, oder die Übelkeit auch nach der 16. Schwangerschaftswoche anhält, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme konsultieren.


Junge oder Mädchen: Was wünschen Sie sich?
Egal
Einen Jungen
Ein Mädchen
Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 19/06/2009 10:56:00
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