Warum weicht das Selbstbild vom Fremdbild ab? |
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 Für manche ist ihr Selbstbild ein Schutz | Warum weicht das Selbstbild vom Fremdbild oftmals so stark ab? Die Gründe für die Unterschiede sind vielfältig. Für manche Menschen ist ihr Selbstbild ein Schutz, andere projizieren ihre Wünsche und Hoffnungen in ihr Selbstbild. Und wieder andere haben eigene Entwicklungen und Veränderungen noch nicht registriert oder reflektieren schlicht zu wenig.
Auch Einflüsse aus Elternhaus oder Freundeskreis können eine Rolle spielen: Wer immer kritisiert wird, sieht sich möglicherweise in einem viel schlechteren Bild als andere. Wer als Prinzessin verwöhnt wurde, hat möglicherweise überzogene Vorstellungen von der eigenen Wirkung.
Selbstbild und Fremdbild, also die eigene Beurteilung und die Wahrnehmung der Anderen, sind bei den wenigsten Menschen deckungsgleich. Mancher, der sich als stolzer Schwan wähnt, wird von seiner Umgebung eher als hässliches Entlein wahrgenommen. Oder umgekehrt. Dies aber auf Äußerlichkeiten zu reduzieren, ist falsch. Der selbst wahrgenommene Marktwert ist eine Kombination aus verschiedenen Faktoren: Sozialer Status, Intelligenz und Libido beispielsweise führen dazu, dass wir denken, wir hätten ein entsprechendes Gegenstück „verdient“ und wären bei hoher Ausprägung für die meisten anderen Kandidaten schlicht überqualifiziert.
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