 Nein sagen ist gar nicht so leicht. Wir zeigen wie's geht! | Wenn Sie immer wieder gebeten werden, Dinge zu tun, auf die Sie gar keine Lust oder für die Sie schlichtweg keine Zeit haben, und die Sie dann trotzdem tun, ist es höchste Zeit für Sie, „Nein“ sagen zu lernen. Das bedeutet nicht, dass Sie nicht gerne einmal aushelfen oder auch mal die eigenen Interessen zurückstellen, sondern es heißt: Nicht immer bereitwillig zur Stelle sein, wenn sich jemand zum wiederholten Male Geld leihen (es aber nicht zurückzahlen) wird, Sie an einem Familientreffen teilnehmen sollen (und von vornherein wissen, dass es nur wieder im Streit endet) oder Sie im Kaufhaus bedrängt werden, ein Produkt zu kaufen, dass Sie eigentlich nicht möchten. Wir zeigen Ihnen hier, wie es geht:
Situation analysieren
Analysieren Sie die Situation, um sich bewusst zu machen, was eigentlich von Ihnen gewollt wird: Ein Gefallen oder eine zusätzliche Arbeit? Wie viel Kraft und Zeit müssen Sie dafür investieren? Lassen Sie sich nicht überrumpeln, sondern denken Sie ein paar Minuten darüber nach. Falls Sie sich überrumpelt fühlen, dürfen Sie denjenigen, der etwas von Ihnen möchte, auch so darauf hinweisen. Sie können z. B. sagen: „Ehrlich gesagt fühle ich mich gerade etwas überrumpelt und möchte kurz darüber nachdenken. Ich sage dir in fünf Minuten Bescheid!“
Bekämpfen Sie Ihre Ängste
Denken Sie in einer ruhigen Minute darüber nach, weshalb es Ihnen so schwer fällt, „Nein“ zu sagen. Ist es die Sorge, nicht (mehr) gemocht zu werden? Oder haben Sie Angst, dass man Sie für herzlos und egoistisch halten könnte? Viele Menschen treibt auch das Gefühl an, immer und überall dabei sein müssen und etwas zu verpassen, wenn sie nicht jede Einladung annehmen. Die Angst, bei einem „Nein“ Konsequenzen befürchten zu müssen, kann gerade im Job durchaus berechtigt sein. In diesem Fall hilft es, die Situation möglichst neutral und realistisch einzuschätzen – und daraufhin zu entscheiden, einer Bitte nachzukommen oder auch nicht.
cs
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