Diagnose Krebs

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Diagnose Krebs

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Alles ändert sich, wenn die Diagnose Krebs lautet - Diagnose Krebs
Alles ändert sich, wenn die Diagnose Krebs lautet
Warum gerade ich? Wie geht es jetzt weiter? Was wird sich für mich verändern? Wohl bei jeder Frau, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird, fahren die Gedanken und Gefühle Achterbahn. Das Wissen um die Krebserkrankung verändert das Leben von einer Sekunde auf die nächste - plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war. Das Einzige, was jetzt zählt, ist die Sorge um die Gesundheit und ums Überleben.

Krebs ist eine Erkrankung, die das ganze Leben auf den Kopf stellt. Man befindet sich in einem Ausnahmezustand, der den bisherigen Alltag völlig durcheinanderwirbelt. Da ist es nur natürlich, dass Sie erst lernen müssen, mit den neuen Lebensbedingungen, aber auch mit den Ängsten umzugehen, sprich: Sie müssen die Krankheit verarbeiten.

Ängste abbauen – aber wie?
Für die meisten von uns ist die Diagnose Krebs ein Schock. Das erste Gefühl: Angst. Angst vor dem, was auf einen zukommt, Angst vor Behandlungen, Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Tod. Zahlreiche Befürchtungen schwirren nun im Kopf herum. Doch welche davon sind realistisch? Tatsache ist, dass viele Krebsarten mittlerweile sehr gut behandelt werden können. Die Therapiemöglichkeiten werden darüber hinaus ständig weiterentwickelt und verbessert. Eine Krebserkrankung bedeutet noch lange nicht, dass es keine Heilung gibt!

Angst ist eine natürliche und normale Reaktion. Sie müssen sich für Ihre Angst nicht schämen. Mit diesem Wissen fällt es Ihnen vielleicht leichter, dieses Gefühl zu akzeptieren. Setzen Sie sich mit der Erkrankung auseinander! Dann haben Sie schon den ersten Schritt getan, um mit Krebs umgehen zu können und zum Teil überflüssige Sorgen abzubauen.

Das können Sie zum Beispiel gegen Ihre Angst tun

  • Überlegen Sie: Wovor habe ich Angst? Sind es die Nebenwirkungen der bevorstehenden Krebstherapie? Haben Sie Angst, an Krebs zu sterben? Oder befürchten Sie, Ihren Alltag durch den Krebs nicht mehr so gestalten zu können wie vorher? Je genauer Sie wissen, was Ihnen Angst macht, desto eher können Sie auch etwas dagegen tun.
  • Wenn Sie Ihre Ängste kennen: Informieren Sie sich! Vielen Menschen macht vor allem die Ungewissheit Sorgen. Sie wissen nicht genau, was auf sie zukommt. Wenn Sie beispielsweise Fragen zur Behandlung von Krebs haben, scheuen Sie sich nicht, Ihren Arzt zu fragen und teilen Sie ihm auch Ihre Befürchtungen mit.
  • Suchen Sie Unterstützung! Mit Ihrer Angst müssen Sie nicht allein bleiben. Oft hilft es, wenn nahestehende Menschen Sie unterstützen, so zum Beispiel beim Warten in der Praxis oder während des Gesprächs mit dem Arzt, aber auch durch Gespräche.
  • Manchmal ist es hilfreich, sich mit Menschen auszutauschen, die ein ähnliches Schicksal teilen. So lernen Sie neue Sichtweisen kennen und erfahren, dass Sie mit Ihrer Angst und dem Krebs nicht allein sind. Zudem wirkt es ermutigend, wenn Gleichgesinnte eine angstmachende Situation erfolgreich gemeistert haben.
  • Rufen Sie sich die Situationen ins Gedächtnis, die Sie bisher erfolgreich gemeistert haben: Machen Sie sich bewusst, wie viel Kraft in Ihnen steckt!




wiebke raue/mm

 
  

Veröffentlicht von
am 09/09/2010
Die Lesernote:5/5 
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Inhaltsverzeichnis Diagnose Krebs – was nun?
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: « Hallo liebe leidens Genossin !! Ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe seit 2003 drei verschiedene Krebserkrankungen überstanden... »
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