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Von der Idee zum BusinessExistenzgründung | |||||||||
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Mal ist es ein kleines Unternehmen wie das Katzenberg'sche Café oder ein Laden. Manchmal werden aus den kleinen Ideen jedoch plötzlich riesengroße. So wie bei Katrin Osbelt. Vor acht Jahren hat sie als Arbeitslose ihre eigene Kommunikationsagentur in Dortmund ins Leben gerufen - drei Jahre später wurde sie auf der Gründermesse "Start" in Essen zur "Unternehmerin des Jahres" gekürt.
Wege in die Existenzgründung sind unterschiedlich Stephanie Zschieschan-Steinfest arbeitete als Projektmanagerin in leitender Position an dem Beleuchtungskonzept des A 380, des größten Passagierflugzeugs der Welt. Vor fünf Jahren aber bekam sie eine schwer kranke Tochter und war mit den Pflegeangeboten ihrer Krankenkasse unzufrieden. Die dreifache Mutter hängte ihren Job an den Nagel und gründete 2006 in Berlin den Intensiv-Pflegedienst für Kinder „Kleine Strolche“ - eigentlich nur, um ihre Tochter zu betreuen. Dafür bekam sie in diesem Jahr den Preis zur "Unternehmerin des Jahres" der Stadt Berlin. Die Beispiele zeigen: Wege in die Existenzgründung gibt es viele. Es kann die zündende Idee sein, für die man Leidenschaft hat, die aus der Notlage hilft oder einen Missstand behebt. Welche Idee taugt zur Existenzgründung? Wann aber ist eine Idee eine Geschäftsidee? Wolfgang Kierdorf berät Frauen und Männer beim Gang in die Existenzgründung. Er erklärt: "Nicht jede Idee, die uns 'trifft', ist eine Idee, die sich umzusetzen lohnt. In der Tat sind das die meisten Ideen nicht. Doch manchmal, ganz selten, ist eine Idee auch ein Keim, aus dem etwas Großes erwachsen kann. Es ist eine Idee mit Potential, eine große Idee." Die großen von den kleinen Ideen zu unterscheiden, ist dabei aber gar nicht so schwierig, so Kiendorf: "Eine kleine Idee ist flüchtig, schnell vergessen oder verworfen. Über kleine Ideen geht man einfach hinweg. Eine große Idee 'bleibt kleben'. Es ist die Idee, die einen nachts wach liegen lässt, die einem keine Ruhe gibt, zu der einem zu den umöglichsten Zeiten weitere Eingebungen kommen. Das ist eine große Idee." Eine Geschäftsidee braucht ein rundes Konzept, mit dem sie in die Tat umgesetzt werden kann. Das bedeutet viel Arbeit. Kiendorf rät seinen Kunden, sich vorher klar zu machen, was es bedeutet, selbstständig zu sein. "Auch wenn Ihnen Ihr selbstständiger Job am Anfang noch Spaß macht, stehen die Chancen gut (laut einer Statistik bei fast 95%), dass Sie innerhalb weniger Jahre Ihren Job hassen werden. Sie arbeiten selbst und ständig, zu einem schlechten bis mittleren Gehalt, und bezahlter Urlaub war gestern. Bevor Sie sich in das Abenteuer Selbstständigkeit stürzen, erforschen Sie die Perspektiven." Für goFeminin.de hat Wolfgang Kierdorf einen 5-Punkte-Plan zusammengestellt: Wie wird aus einer Idee eine Geschäftsidee? smb Wolfgang Kierdorf ist Geschäftsführer von „The Black Swan“ (www.TheBlackSwan.de), einer Unternehmensberatung, die die Themen Gründung, Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung verbindet. Sie erreichen den Autor unter der E-Mail: wolfgang@TheBlackSwan.de. | |||||||||
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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 20/11/2010 | |||||||||
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Existenz
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