Das Thema Frauen in Führung gewinnt immer mehr an Aufwind. Im Rahmen des Münchner Cross-Mentoring-Programms zur Nachwuchs-Förderung unterzeichneten nun 14 Unternehmen "Münchner Memorandum für Frauen in Führung".
Darin verpflichten sich namhafte Firmen wie die Allianz AG, Deloitte, KPMG, Nokia oder auch Siemens ihre jungen weiblichen Beschäftigten und Führungskräfte gezielt zu fördern und diese Förderung effizient zu überprüfen. So soll eine ausgewogenere Besetzung der Führungsebenen und -positionen in den Unternehmen möglich werden. Klar gesetze Ziele und Methoden dorthin, eine jährliche Evaluation und der inhaltliche Austausch unter den Firmen stehen im Mittelpunkt der Initiative, an der mit MC Donald's, Bosch und dem Caritasverband die unterschiedlichsten Unternehmen teilnehmen.
Für die Landeshauptstadt München unterschrieb Oberbürgermeister Christian Ude. Er hofft auf eine Signalwirkung: „Immer mehr Unternehmen erkennen den positiven Zusammenhang zwischen einer Unternehmenskultur, die Frauen und Männern gleiche Chancen einräumt, und der Gesamtleistung des Unternehmens am Markt." Es zeige, dass das Thema Frauen in Führung "keine Schönwetterpolitik mehr darstellt."
Im Rahmen des Mentoring-Programms wird seit 10 Jahren Frauen zu ihrem Karrierestart ein ranghoher Mentor aus der Wirtschaft zur Seite gestellt, der sie betreut und in beruflichen Fragen berät. 300 solcher Tandem sind seither entstanden. Das Projekt wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München in Kooperation mit der Coaching-Agentur Cross Consult durchgeführt.
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