 Kinder lernen Durchschlafen - mit der Ferber-Methode | Ist die Ferber-Methode wirklich das Nonplusultra, wenn es um eine ruhige Nacht mit dem Baby geht? Oder hinterlässt das Ferbern vielleicht empfindliche Spuren auf der kindlichen Seele? Erfahren Sie hier, welche neuen Erkenntnisse es in Sachen Ferbern gibt: Die Ferber-Methode oder auch „Jedes Kind kann schlafen lernen“ ist heftig umstritten. Das Baby weinen lassen oder nicht scheint sich immer mehr zu einer Grundsatzdiskussion zu entwickeln. Wie funktioniert Ferbern und was sind die Risiken? Kann man sich von der Ferber-Methode vielleicht auch etwas abschauen?
Die Ferber-Methode, auch kurz ferbern genannt, beruht auf dem Schlafprogramm für Kinder nach dem Kinderarzt Dr. Richard Ferber. Der Bostoner Schlafforscher entwickelte in den 80iger Jahren eine Art „Notfallplan“ für von schlaflosen Nächten geplagte Eltern, die extrem erschöpft waren. In Deutschland griffen Kast-Zahn/Morgenroth dieses Programm auf und schrieben mit „Jedes Kind kann schlafen lernen“ einen heute oft als „Schlaf-Bibel“ bezeichneten Bestseller.
Die Ferber-Methode
Dr. Ferber hat sein Programm für mindestens ein Jahr alte Kinder entwickelt. Das Kind soll nach einem Abendritual wach in sein Bettchen gelegt werden und man selbst solle das Zimmer ohne weitere Gesten verlassen. Auf das in den meisten Fällen einsetzende Schreien des Kindes wird in bestimmten Zeitabständen reagiert, z. B. von drei Minuten bis 30 Minuten. Zwischendurch darf man das Kind beruhigen, dabei aber nicht aus dem Bett nehmen. Ziel ist es, das Durchschlafen zu lernen, und zwar ohne weitere Einschlafhilfen wie Tragen, Schnuller, Hand halten etc.
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