 Einzelkind oder Großfamilie? | Fast jedes zweite Kind bleibt in Deutschland derzeit ohne Geschwister – aus vielen Gründen.
Die Karriere lässt kein zweites Kind zu, Partnerschaften zerbrechen oder Frauen und Männer werden sehr spät Eltern und können kein weiteres Kind bekommen.
Wer sich jedoch bewusst für ein oder für mehrere Kinder entscheiden kann, hat sich folgende Fragen vielleicht schon einmal gestellt – oder möchte sie heute beantwortet haben.
Einzelkind oder Großfamilie – was ist besser?
Typisch Einzelkind! Das bekommen sowohl Mütter und Väter, als auch die Kinder zu hören, wenn sich der Nachwuchs dem Einzelkind-Klischee entsprechend verhält, z. B. den Schokokeks nicht teilen will, in jedes Gespräch plappert oder an Mamas Rockzipfel hängt. Wahr ist jedoch – solche Kinder findet man auch in Geschwisterbeziehungen, teilweise ist so ein Verhalten altersbedingt, teilweise auch Erziehungssache. Welche Gründe könnte es dann also geben, um sich als Eltern bewusst für eins, oder aber bewusst für mehrere Kinder zu entscheiden?
Einer ist mit Sicherheit der berufliche Erfolg, denn traurig, aber wahr: Kinder sind heute fast immer ein Karriereknick. Mit einem Kind fällt es leichter, zu organisieren und zu planen, ein Kind kann man leichter auch mal bei Großeltern, Nachbarn oder Freunden unterbringen, und die Zeit, in der im Beruf meist kürzer getreten wird, ist überschaubar. Ein Kind kann optimal gefördert werden, die Eltern stehen meist finanziell besser dar, können in der Regel Musikunterricht, Vereinssport etc. finanzieren. Die Angst, mehreren Kindern in dieser Hinsicht nicht gerecht werden zu können, ist weit verbreitet, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
cs
|