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ErziehungSchimpfwörter bei Kindern | |||||||||
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Schimpfwörter sind für Kinder spannend "Lukas ist ein Depp“, "Du blöde Kuh“ und "Ihr seid total scheiße!“ – manchen Eltern bleibt der Mund offen stehen, wenn ihr Kind das erste Mal so richtig losschimpft und „verbotene Wörter“ benutzt. Der Gebrauch solcher Kraftausdrücke ist dabei völlig normal, weil Kinder nun mal mit großer Lust und Wonne neue Wörter nachbrabbeln – erst Recht, wenn sie dadurch plötzlich so große Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Meistens ist es auch kaum möglich, der „Schimpfwörter-Zeit“ zu entgehen – denn Kinder schnappen sie im Fernsehen auf, auf der Straße, beim Nachbarn und im Kindergarten, und natürlich auch bei den eigenen Eltern. Wer würde schon von sich behaupten können, dass er nie, aber wirklich nie schimpft – beispielsweise wenn die Milch überkocht, das Auto nicht anspringt oder ein teurer Teller zerbricht? Was aber tun, wenn Ihr Kind ständig sein Schimpfwörter-Repertoire zum Besten gibt? Unsere drei Regeln für den Hausgebrauch. Wann Sie besser gelassen bleiben Sie werden schnell merken, dass Ihr Kind mit Vorliebe die Wörter wiederholen und bei jeder Gelegenheit anbringen wird, wenn Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit darauf richten und sofort „darauf anspringen“. Bei allen Wörtern, die noch halbwegs „sozialverträglich“ und nicht dem vulgären Jargon zuzuordnen sind, sollten Sie daher erst einmal gelassen bleiben. Je weniger Sie auf das Fluchen eingehen, umso schneller wird es dem Kind langweilig werden. Erklären Sie Ihrem Kind dennoch, wenn es etwa seinen besten Freund oder auch Sie mit „blöd“ beschimpft, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist. Idealerweise regen Sie Ihr Kind damit zum Nachdenken über sein Verhalten an, zum Beispiel mit "Fändest du es schön, wenn XY / wenn ich dich so beleidigen würde? Wärst du nicht auch traurig darüber?“
Wenn Ihr Kind jedoch richtig „schlimme“, vulgäre Schimpfwörter benutzt, müssen Sie auf jeden Fall einschreiten und Ihrem Kind deutliche Grenzen setzen. Ihr Kind muss verstehen, dass der Gebrauch dieser Wörter in keiner Weise toleriert und unter Umständen auch bestraft wird – zum Beispiel wird das versprochene Eis gestrichen, darf die Lieblingssendung nicht angeschaut werden oder ähnliche Sanktionen treten in Kraft. Selbstverständlich müssen Sie die angedrohten Strafen dann auch durchziehen! Erklären Sie Ihrem Kind parallel unbedingt auch, was es mit dem benutzten Wort auf sich hat. Sie können beispielsweise sagen: „Was du gesagt hast, ist eine schlimme Beleidigung und kann mich und andere Menschen sehr verletzen. Wir möchten nicht, dass du es noch einmal benutzt, egal ob hier oder anderswo.“ Wie Sie dem Schimpfbedürfnis Ihres Kindes entgegen kommen Auch Kinder dürfen sich mal „Luft verschaffen“ – es ist daher erlaubt, zeitweise auch mal richtig zu schimpfen. Allerdings ohne vulgäre Ausdrücke zu benutzen, ohne die Ausdrücke gegen eine bestimmte Person zu richten und – klappt am besten und macht Kindern richtig Spaß – indem Sie zusammen mit Ihrem Kind lustige, verdrehte Schimpfwörter erfinden, die dann alle innerhalb von fünf Minuten gesagt werden dürfen. Lesen Sie außerdem auf gofeminin.de: > 5 Erziehungstipps, die wirklich helfen > Albträume bei Kindern: Was tun? > Aufklärung: So sagen Sie's Ihrem Kind ... cs | |||||||||
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Inhaltsverzeichnis Nur nicht zu viel Aufmerksam
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