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Computer- und Konsolenspiele haben keinen guten Ruf unter Erwachsenen. Sie stehen im Verdacht, dick, dumm, faul und gefühlsarm zu machen.
Nach jeder Gewalttat eines Jugendlichen flammt die kontroverse Diskussion erneut auf, ob Computerspiele für den Ausraster verantwortlich zu machen sind. In den meisten Fällen lassen sich tatsächlich Computerspiele auf dem Rechner des Gewalttäters finden.
Kein Wunder, denn laut der Studie "elf/18" des Instituts für Jugendkulturforschung spielen über 36 % der 11 bis 18-Jährigen mehrmals pro Woche Computerspiele. Unter den männlichen Kindern und Jugendlichen sind es mit 53 % wesentlich mehr als unter den weiblichen mit knapp 21 %. Allein unter den Neuntklässlern gibt es in Deutschland 14 000 Jugendliche, die sogar süchtig nach Computerspielen sind.
Die meisten Eltern sind verunsichert und wissen kaum, was die beste erzieherische Haltung gegenüber Computerspielen ist - was sie erlauben, einschränken oder verbieten sollten. Einerseits sehen sie wie wichtig den Kindern das Computerspielen ist und wieviel Spaß es ihnen macht. Andererseits können die wenigsten Eltern wirklich mitreden, wenn es ums Thema Zocken geht.
Worauf Sie als Eltern achten sollten und wie Sie am besten mit Ihren Kindern über deren Computerspiele-Konsum sprechen, verrät Ihnen Frederik Peters, Spieletester und Medienpädagoge beim Jugendsender DAS DING des Südwestrundfunks.
Computzerspiele im Kinderzimmer: 6 Tipps für Eltern
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