 Essen wird für jemanden, der an Magersucht leidet, zur Qual. | Dass eine Magersucht keinesfalls als vorübergehende Phase eines Kindes oder Erwachsenen angesehen werden sollte, die sich von selbst wieder legt, zeigt nicht nur die Sterblichkeitsrate von zehn bis 15 Prozent der Magersüchtigen, sondern auch die Schäden, die diese Krankheit mit sich bringt:
- Sinken der Herschlagfrequenz: Das Herz schlägt weniger häufig, der Blutdruck ist niedrig, es kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommen.
- Ausbleiben der Menstruation: Durch die Magersucht verringert sich die Anzahl von Geschlechtshormonen. Weitere Folgen sind Unfruchtbarkeit und der Verlust der Libido.
- Flaumartige Behaarung vor allem auf dem Rücken, aber auch auf den Armen und im Gesicht
- Chronische Verstopfungen, Magenkrämpfe, Übelkeit
- Haarausfall
- Muskelschwäche
- Depressive Verstimmungen und starke Reizbarkeit
Wo bekomme ich Hilfe, wenn mein Kind an Magersucht leidet?
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind an Magersucht leidet, sollten Sie nicht zögern, sondern direkt handeln. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und weisen Sie es auf die Gefahren dieser sehr ernstzunehmenden Krankheit hin. Sie sollten in jedem Fall einen Arzt zu Rate ziehen, denn es ist kaum möglich, die Magersucht innerhalb der Familie selbst in den Griff zu bekommen. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die Sie mit dem Arzt besprechen können.
Weiterlesen:
> Mehr zum Thema Magersucht und Bulimie lesen Sie auf unserem Gesundheitsportal Onmeda.de.
> Der Webauftritt des Bundesministeriums für Gesundheit bietet viele Informationen rund um das Thema Essstörungen: www.leben-hat-gewicht.de
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