Andere Traditionen & Religionen - Kinder und Weihnachten: Legende und Tradition

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Andere Traditionen & Religionen

   

Auch andere Religionen feiern zum Ende des Jahres. - Andere Traditionen & Religionen
Auch andere Religionen feiern zum Ende des Jahres.
Die Weihnachtszeit ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, Ihren Kindern auch religiöse Feste anderer Konfessionen näher zu bringen. Das dient nicht nur der kulturellen Bereicherung, sondern lehrt die Kleinen auch Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Religionen.

Hanuka (auch Chanukah oder Chanukka geschrieben) ist das Weih- bzw. Lichterfest der Juden und beginnt am 25. Kislew (gewöhnlich im Dezember). Es erinnert an den Triumph der Makkabäer über den König von Syrien (164 v.d.Z.), durch den die Wiederaufnahme des Jerusalemer Tempeldienstes möglich wurde.
Dieser Sieg bedeutete nicht nur einen kriegerischen Triumph der kleinen jüdischen Nation, sondern auch einen geistigen Sieg des jüdischen Glaubens über den Hellenismus.

Während des Chanukafestes wird acht Tage lang jeden Abend eine neue Kerze am achtarmigen Chanukkaleuchter angezündet. Außerdem werden jeden Tag kleine Geschenke gemacht.

Die Kerzenlichter verweisen auf die Ölkaraffe, die in den Ruinen des Tempels gefunden wurde und acht Tage lang Kerzenlicht spendete. In der Hanukazeit wird den Kindern ein Kreisel bzw. Dreidel geschenkt, auf dem vier Buchstaben eingezeichnet sind. Diese bedeuten “Ein großes Wunder ist dort geschehen“.

Bei den Muslimen wird Weihnachten nicht gefeiert, da es sich um ein christliches Fest handelt. Trotzdem erhalten die Kinder manchmal Geschenke. Der Koran, das heilige Buch der Muslime, erkennt die wundersame Geburt des Jesuskindes an.

Die Gläubigen der Orthodoxen Kirche fasten vor allen großen religiösen Festen als Zeichen der Buße und der Reinigung. Vor Weihnachten dauert die Fastenzeit vier Wochen. Weihnachten wird in der Orthodoxen Kirche am 6. Januar gefeiert und nicht am 24. Dezember: Dieses Datum entspricht dem Julianischen Kalender (nach Julius Caesar), der vor dem 1572 durch Papst Gregor XIII eingeführten Gregorianischen Kalender gültig war.

Die Protestanten feiern das Weihnachtsfest traditionsgemäß in drei Schritten: in der Weihnachtsnacht, im Morgengrauen und am Weihnachtsmorgen. Bei den Protesetanten gab es ursprünglich keine Weihnachtskrippe, aber der Weihnachtsbaum wurde als Symbol des Baumes der Weisheit (aus dem Paradies) akzeptiert.




  
 

Veröffentlicht von Sandra von dem Hagen
am 14/12/2008
Die Lesernote:2/5 
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