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Gebärmuttermissbildung, Endometriose und Kinderwunsch

 



 - Gebärmuttermissbildung, Endometriose und Kinderwunsch

Im Normalfall versorgt die Gebärmutter den wachsenden Embryo bis zur Geburt. Um eine Einnistung zu ermöglichen, ist die Gebärmutter innen mit einer Schleimhaut beschichtet, an der das befruchtete Ei „andockt“.

Störfaktoren bei der Einnistung
> In der Gebärmutter kann sich eine Zyste bilden, die das Festsetzen der Eizelle behindert.
> Eine sehr häufige Ursache für eine gestörte Einnistung ist die Endometriose (vereinfacht erklärt setzt sich dabei die Gebärmutterschleimhaut an falschen Stellen ab. Lesen Sie mehr über die Endometriose auf unserem Gesundheitsportal Onmeda). 
> Auch eine Missbildung der Gebärmutter kann dazu führen, dass der Uterus seine „Gebärfunktion“ nur schwer oder überhaupt nicht erfüllen kann.

Die Diagnose
Um den Ursachen der Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen, muss die Beschaffenheit der Gebärmutter gründlich von innen untersucht werden:

> Bei der Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) wird über die Scheide eine 3-5 mm dicke, stabförmige Lichtsonde (Hysteroskop) mit integrierter Kamera in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Der Arzt kann auf einem Bildschirm überprüfen, ob eine Anomalie vorliegt (z.B. Verklebungen, Verwachsungen, Fehlbildungen, Myome oder Polypen).
> Bei der Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird unter Narkose mit einem winzigen Schnitt eine Sonde mit integrierter Kamera in die Bauchhöhle eingeführt.

Um ehrlich zu sein: Eine gynäkologische Spiegelung ist sicher nicht so angenehm wie eine Massage, ermöglicht dafür aber die Ursache(n) für das Ausbleiben einer Schwangerschaft schnell aufzuspüren. Die Mühe lohnt sich also.

Halten Sie sich immer vor Augen: Ihr Kinderwunsch ist stark genug, um diesen kleinen Untersuchungsmarathon durchzustehen!

Die Therapiemöglichkeiten
> Geringfügige Probleme können mit einer medikamentösen Behandlung behoben werden (eine resorbierbare Zyste, eine leichte Endometriose …)
> In den meisten Fällen ist ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig, damit die Eltern neu durchstarten können und ihrem Kinderwunsch ein Stück näher kommen (mit einem blitzblank gesäuberten Bauch!)
> Als letzte Lösung bleibt dann immer noch die Möglichkeit, mit Hilfe der Fortpflanzungsmedizin schwanger zu werden.




  
  

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 06/05/2010
Die Lesernote:5/5 
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