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Fragen zu seiner Musikkarriere: nicht erlaubt. Fragen zur Online-Plattform 'Myspace': werden nicht beantwortet. Fotos und Autogramme: verboten. Justin Timberlake ('The Social Network', 'Bad Teacher') weiß ganz genau, was er will - und was eben nicht. Als Superstar kann er sich das auch erlauben.
Im Hotel 'Adlon' in Berlin wimmelt es jedenfalls nur so von Journalisten. Und alle, mich eingeschlossen, wollen dasselbe: den Frauenschwarm, 'Mr. Sexy Back', sprechen -unseretwegen auch nach seinen Regeln, also ohne zu fragen, wann er den nächsten Song rausbringt oder warum er sich finanziell an 'Myspace' beteiligt.
Im Gepäck hat der 30-jährige Ex-Boygroup-Schnuckel ('N Sync) seine Filmpartnerin Mila Kunis ('Black Swan'). Die beiden US-Stars sind gemeinsam auf Promo-Tour. Ihr neuer Film heißt 'Freunde mit gewissen Vorzügen'. Und darin geht es ganz schön heiß her ...
"Wir sind gute Mädchen"
Der Inhalt des Films lässt sich schnell erklären: Headhunterin Jamie (Mila Kunis) verschafft dem aufstrebenden Art Director Dylan (Justin Timberlake) einen Traumjob bei einem Männermagazin in New York. Die beiden verstehen sich blendend, verbringen viel Zeit zusammen, haben Spaß. Auf eine Beziehung haben beide keine Lust. Ihre Idee: Sie werden Freunde mit gewissen Vorzügen. Heißt im Klartext: Sex ja, Liebe nein. Ob das gut geht?
Der Film ist witzig, unterhaltsam, einfach nett. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt auch. Insgesamt eine wirklich runde Sache.
Im echten Leben haben Kunis und Timberlake allerdings nicht viel mit ihren Filmfiguren gemein. Auf die Frage, ob sie denn auch schon mal eine solche Art von Beziehung geführt haben, drucksen beide ein wenig herum. "Wir sind beide gute Mädchen", äußert sich Timberlake schließlich brav. Und damit ist die Sache auch gegessen.
Ein Sexgott von nebenan
Vielleicht haben die beiden Schauspieler die Frage ja auch einfach schon zu oft gehört. Trotz Interview-Marathon wirkt Timberlake aber gelassen. Leger ist auch das Outfit des 30-Jährigen: dunkle Jeans, weißes Hemd, schwarzes Jackett, inklusive Dreitagebart. Er wirkt sehr sympathisch - aber eher wie der nette Typ von nebenan und nicht wie 'Mr. Sexy Back', der die Frauen reihenweise um den Verstand bringt.
Seine Filmpartnerin kommt dagegen etwas unentspannter rüber. Offenbar hat sie nicht mehr so richtig Lust, ist kurz angebunden. Dafür hat sie sich aber so richtig in Schale geschmissen: Mit ihrem knappen altrosafarbenen, tiefdekolletierten Kleid, High-Heels, dramatischem Make-up und offenem Haar verdreht die 28-Jährige dem ein oder anderen männlichen Kollegen den Kopf.
Dürfen sich die Jungs denn Hoffnungen machen? Scheinbar ist Kunis Single. Erst Anfang 2011 wurde bekannt, dass sie und Kinderstar Macaulay Culkin ('Kevin allein zu Haus') kein Paar mehr sind. Trennungsgrund nach acht Jahren: Nicht wirklich bekannt. Dafür brodelt die Gerüchteküche ...
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von Katharina Lindner
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