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Kochen, Backen und mehr: 5 sommerliche Ideen mit Kokosnuss!

Esther Tomberg
von Esther Tomberg Veröffentlicht am 28. August 2016
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Da kommt Urlaubsfeeling auf! Kokosnussprodukte punkten mit gesunden Inhaltsstoffen und exotischem Geschmack. Wir zeigen euch, was ihr mit dem Tausendsassa Kokosnuss alles anstellen könnt.

Kokosnüsse sind bis oben hin vollgepackt mit Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Der exotische Geschmack und die leichte Süße lassen uns von traumhaften Stränden und kritallklarem Meer träumen.

Allroundtalent Kokosnuss © iStock

Kokosnüsse sind so vielfältig einsetzbar, dass sie einfach zu jeder Gelegenheit und zu jeder Tageszeit passen. Testet in eurer Backstube Kokosmehl und Kokosraspeln. Schlürft eiskaltes Kokoswasser nach dem Sport. Knabbert knackige Kokoschips am Badesee oder verfeinert eure Frühstücks-Bowl mit leckerem Kokosblütensirup. Wir zeigen euch, was die Kokosnuss alles zu bieten hat.

Kokoswasser - Der gesunde Durstlöscher mit Frische-Kick

Kokoswasser liegt voll im Trend. Vor einigen Jahren wurde es höchstens am karibischen Strand getrunken. Heute steht der kühle Durstlöscher in fast jedem Supermarktregal.

Stars wie Rihanna, Gisele Bündchen, Alessandra Ambrosio und Sienna Miller sind ganz verrückt nach dem Lifestyle-Getränk. Kein Wunder, denn Kokoswasser bietet unserem Körper viel Gutes. Viele Nährstoffe, kein Fett, kaum Kalorien.

Aber was ist Kokoswasser eigentlich und wie schmeckt es? Kokoswasser ist die klare Flüssigkeit aus unreifen, grünen Kokosnüssen. Je jünger die Nuss, desto mehr Kokoswasser steckt in ihr.

Während Kokosmilch oft fett- und kalorienreich ist, besticht das Wasser durch gerade mal 17 bis 20 Kalorien pro 100 ml. Und der Fettgehalt ist verschwindend gering. Kokoswasser hat kaum Kalorien, dafür aber jede Menge Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Es soll den Blutdruck senken, beim Abnehmen unterstützen und den Stoffwechsel ordentlich anheizen.

Durch den hohen Mineralien- und Nährstoffgehalt ist Kokoswasser der perfekte Drink für Sportler und unterstützt durch wichtige Elektrolyte die Regeneration. Der exotische Drink ist wahnsinnig erfrischend – vor allem eisgekühlt.

Kokoswasser schmeckt leicht süßlich und nussig. Es ist von Natur aus gluten- und lactosefrei. Kokoswasser eignet sich perfekt zum Mixen von Cocktails und zum Verfeinern von Saucen, Müslis oder Smoothies.

Noch mehr Gründe, warum Kokoswasser gesund ist, gibt's hier!

Kokosöl - Der perfekte Küchenhelfer

Kokosöl ist der optimale Begleiter in einer ausgewogenen Ernährung. Achtet hier auf eine sehr gute Qualität des Öls. Greift bei nativem, kaltgepresstem Kokosöl, am besten in Bio-Qualität zu. Kokosöl könnt ihr in Glasbehältern in einer festen, weißen Konsistenz kaufen. Bei einer Temperatur von circa 20 Grad fängt es an zu schmelzen.

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen und eignet sich perfekt zum Kochen und Braten. Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen, entwickeln sich beim Braten mit Kokosöl auch bei starker Hitze keine ungesunden Stoffe und ungesättigten Fettsäuren. Es ist ein extrem hitzebeständiges Öl, das seine guten und wertvollen Eigenschaften auch beim Braten behält

Durch die dezente Kokosnote schmeckt Kokosöl sehr gut in thailändischen, indischen oder orientalischen Gerichten. Neben herzhaften Hauptspeisen lassen sich auch leichte Vorspeisen und köstliche Desserts mit Kokosöl zaubern. Kokosöl gilt übrigens auch als Beauty-Geheimnis. Die enthaltenen Fettsäuren sollen Haut und Haar pflegen und Feuchtigkeit spenden.

Tipp: Kokosöl ist besonders bei Schwangeren beliebt. Durch die Dehnung der Haut kann es zu Schwangerschaftsstreifen kommen. Kokosöl soll hier vorbeugend - am besten auf feuchter Haut - eingesetzt werden. So bleibt die Haut angeblich geschmeidig und weich.

Kokosblütenzucker - Die besondere Süße

Eine großartige Alternative zu Haushaltszucker ist Kokosblütenzucker. Der besondere Zucker ist eine echte Rarität, die in aufwendiger Handarbeit hergestellt wird. Ihr könnt euren normalen Zucker ganz einfach durch Kokosblütenzucker ersetzen.

Mittlerweile bekommt ihr ihn in vielen Supermärkten und Drogerien. Im Gegensatz zu raffiniertem Haushaltszucker hat Kokosblütenzucker einen niedrigeren glykämischen Index und enthält weniger Kalorien. Außerdem liefert er jede Menge Nährstoffen und Mineralien.

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Blütenknospe einer bestimmten Kokospalmenart gewonnen. Geschmacklich erinnert er viel mehr an Karamell als an Kokos und kommt unserem braunen Zucker sehr nahe. Testet ihn einfach für Desserts, Kuchen oder zum Süßen von Tee und Kaffee.

Kokosblütensirup - Die exotische Note für eure Gerichte

Kokosblütensirup schmeckt super lecker. Er verleiht Getränken, Müslis, Desserts und Kuchen eine exotisch-karamellige Note. Mit seinem niedrigem glykämischen Index schlägt er Haushaltszucker und jeden anderen Sirup um Längen.

Dazu punktet er mit vielen Vitaminen und essentiellen Aminosäuren. Kokosblütensirup gilt als eines der nährstoffreichsten Süßungsmittel überhaupt. Testet den Sirup in euren Rezepten statt Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig.

Kokosmehl - Der Backexperte

Besonders ballaststoffreich, glutenfrei und kohlenhydratarm werden eure Gerichte und Backwaren durch eine ganz besondere Zutat: Kokosmehl.

Es heißt zwar Mehl, ist es aber aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gar nicht. Kokosmehl ist entöltes, getrocknetes und gemahlenes Kokosfleisch. Es enthält im Gegensatz zu Weizen- oder Dinkelmehl viel Protein, wenige Kohlenhydrate und Cholesterin. Das hält den Blutzuckerspiegel niedrig.

Zudem soll Kokosmehl einen trägen Stoffwechsel auf Trab bringen. Kokosmehl enthält mehr Ballaststoffe als so manche Gemüse- und Obstsorte. Im Vergleich zu Vollkornmehl bietet es sogar fast fünfmal mehr Ballaststoffe.

Kokosmehl ist zwar etwas teurer als die gängigen Mehlsorten (500 Gramm kosten um die 4 Euro), dafür braucht ihr aber auch deutlich weniger. Es eignet sich nicht nur hervorragend zum Backen, Kokosmehl ist auch der perfekte Binder für Suppen, Soßen und Desserts.

Ihr könnt es wunderbar morgens in euer Müsli oder den Smoothie einbauen. Kokosmehl bringt nicht nur eine ordentliche Portion Ballaststoffe in euren Speiseplan, es sorgt außerdem für eine frische, exotische Note.

Durch die vielen Ballaststoffe saugt das Kokosmehl sehr viel Flüssigkeit auf. Daher solltet ihr bei Rezepten mit dem Exoten immer mit mehr Flüssigkeit wie Eier, Milch oder Wasser arbeiten.

Rezept mit Kokosmehl: Fluffige Waffeln

Ihr braucht:

  • 100 Gramm Kokosmehl
  • 6 Eier
  • 4 EL Honig oder Ahornsirup
  • 4 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 4 EL Kokosmilch
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mohn oder Kokosraspeln

Und so geht's:
Eier, Honig und Salz schaumig schlagen. Kokosmehl und Backpulver vermischen und unter die Eimasse geben. Kokosmilch und geschmolzenes Kokosöl unterrühren. Kurz ruhen lassen. Falls der Teig zu zäh ist, noch etwas Kokosmilch hinzufügen.

Wer mag, kann den Teig mit gemahlenem Mohn oder Kokosraspeln verfeinern. Waffeleisen vorheizen und mit etwas Öl einpinseln. Nun aus dem Teig goldbraune Waffeln backen und mit frischen Beeren, Puderzucker oder Eis servieren.

Rezept mit Kokosmehl: Saftige Crêpes

Ihr braucht (für 8-10 Crêpes):

  • 2 EL Kokosmehl
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Koksöl, geschmolzen
  • 1 TL Vanille-Extrakt

Und so geht's:
Kokosmehl, Speisestärke und Salz in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel Eier, Wasser, Kokosöl und Vanille-Extrakt verquirlen. Unter ständigem Rühren die Mehl-Mischung nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben. Solange rühren, bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entsteht.

10 Minuten ruhen lassen. Anschließend eine große Pfanne einfetten und auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. 3 Teelöffel Teig in die Pfanne geben und gut verteilen. Crêpe für ein paar Minuten anbraten, bis er Blasen wirft und leicht gebräunt ist. Wenden und nochmals anbraten. Alle Crêpes ausbacken. Crêpes nach Belieben mit Früchten, Ahornsirup oder etwas Sahne servieren.

Rezept mit Kokosmehl: Fruchtige Zitronen-Beeren-Muffins

Ihr braucht:

  • 120 g Kokosmehl
  • ½ TL Natron
  • 180 ml Kokos- oder Mandelmilch
  • Zitronenzesten von einer 1 Bio-Zitrone
  • 60 ml Zitronensaft
  • 6 große Eier, Zimmertemperatur
  • 2 TL Kokosöl oder Ghee (geklärte Butter), geschmolzen
  • 6 TL Ahornsirup oder Honig
  • 160 Gramm Beeren, püriert
  • Beeren, als Garnitur

Und so geht's:
Backofen auf 175 Grad vorheizen. Kokosmehl und Natron in eine Schüssel geben und gut vermischen. Kokos- oder Mandelmilch, Eier, Ahornsirup, Zitronenzesten, Zitronensaft und Kokosöl in die Schüssel füllen und alles mit einem Handrührgerät solange mixen, bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig in Silikon-Muffinformen oder in eine Muffinfom mit Papierförmchen füllen. Jeweils einen Teelöffel pürierte Beeren auf den Teig geben. Mit einem Zahnstocher einen Strudel durch den Teig ziehen. Die Muffins im Backofen ungefähr 30-35 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit ein paar frischen Beeren servieren.

Die exotischen Rezepte haben euer Fernweh geweckt? Dann klickt euch durch die Traumstrände!

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