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Kochen für Kinder: So geht's schnell, einfach und gesund!

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 13. Oktober 2017
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Damit eure Kids nie wieder angeekelt das Gemüse auf dem Teller angucken, muss man nicht darauf verzichten. Lest hier wie ihr gesund, aber trotzdem schnell und einfach kocht - zwei Rezepte gibt's oben drauf!

Kinder könnten sich wahrscheinlich jeden Tag von Nudeln mit Ketchup ernähren und wären damit glücklich. Als Mama möchte man seinem Kind aber eine gesunde Ernährung näherbringen und sein Kind auch optimal mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt wissen.

Damit das gelingt, muss man sich bei manch einem kleinen Essenskritiker ganz schön was einfallen lassen. Wir haben für euch wertvolle Tipps und zwei Rezepte, mit denen ihr euren Kids ganz schnell eine gesunde Küche präsentiert, die sie lieben werden!

Schummeln erwünscht

Viele Kinder betrachten Brokkoli als etwas ekliges, alleine deshalb, weil sie sich das irgendwo im Fernsehen oder bei Freunden so abgeguckt haben. Es muss also gar nicht unbedingt sein, dass ihnen Brokkoli nicht schmeckt, manchmal wird ein Lebensmittel schon abgelehnt, weil es grün ist.

Damit Kinder ungeliebtes Gemüse trotzdem essen, gilt also: Ist es groß, auffällig und klar erkennbar - schneidet es klitzeklein. Oft bietet es sich auch an, das Gemüse in der Soße zu verarbeiten, oder zu einem Brei - auch Rosenkohl kann als Stampf, untergemischt im Kartoffelpüree, selbst den Kleinsten schmecken.

Auch in Smoothies oder süßen Muffins können jede Menge Vitamine stecken und eure Kinder merken gar nicht, dass darin sonst ungeliebte Lebensmittel versteckt sind.

Ändert die Form

Viele Kinder essen Gemüse wie Paprika oder Kohlrabi sehr gerne, allerdings nur so lange es noch roh ist. Gegart gefällt es dann plötzlich nicht mehr. Daher gilt: Nur weil ihnen ein Gemüse schon mal nicht geschmeckt hat, heißt es nicht, dass ihr es komplett vom Speiseplan streichen müsst. Oft reicht es schon, es anders zuzubereiten.

Das Auge isst mit

Ihr müsst jetzt natürlich nicht jedes Gericht in ein kleines Kunstwerk verwandeln, aber wie ihr ein Essen anrichtet kann wahre Wunder bewirken, wenn es darum geht, ob eure Kinder es annehmen und für gut befinden oder nicht. Dafür reicht es allerdings schon, wenn ihr das fertige Gericht wie einen lachenden Smiley anrichtet, ohne dass ihr extra schnippeln müsst.

Wer jedoch die Muße hat, kann sich Ausstechförmchen nehmen und seinen Kids das Obst und Gemüse in Form von bunten Sternen und Herzchen anrichten. Wenn eure Kinder das nicht klasse finden, dann wissen wir auch nicht.

Lästig, aber wahr: Kinder imitieren ihre Eltern

Man kann die Vorbildfunktion von Eltern gar nicht genug betonen. Wenn eure Kinder bei euch nie Gemüse auf dem Teller sehen oder auch offen mitkriegen, wie ihr bekundet Gemüse nicht zu mögen, braucht ihr euch gar nicht zu wundern, wenn eure Kleinen es euch gleich tun.

Wenn ihr euch dagegen von ihrer Abwehrhaltung unbeeindruckt zeigt und trotzdem mit Freude und Genuss euren Salat esst, dann werden eure Kinder den Salat früher oder später auch probieren wollen. Und sich wahrscheinlich später auch Salate zubereiten.

Ablenkungsmanöver

Woher kommen Erbsen? Wo wachsen Kartoffeln? Warum sind Möhren orange? Fragen über Fragen, die dem Kind jedoch eine Geschichte zum Gemüse präsentieren. Wie so oft im Leben ist Aufklärung alles. Wenn ihr euren Kindern viel erklärt, schafft ihr damit einen Bezug zum Gemüse, sodass die Kleinen es nicht einfach direkt ablehnen.

Außerdem könnt ihr über gezielte Fragen auch von der eigentlichen Abneigung zum Gemüse ablenken. Fragt sie doch mal, nach was es schmeckt. Ist es süß oder sauer? Nach was riecht es? Und auch beliebt: Kannst du etwas hören, wenn du reinbeißt?

Macht Kochen zum Event

Für Kinder kochen heißt manchmal auch gemeinsam kochen. Wenn ihr eure Kinder helfen lasst, bringt ihr ihnen nicht nur früh bei, wie man gesund kocht, sondern ihr erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie es nachhher essen. Schließlich schmeckt es den Kleinen oft doppelt so gut, wenn sie mithelfen durften.

Die ganz Mutigen unter euch laden auch gleich ein paar Freunde der Kinder ein und schmeißen eine Koch-Party. Dann solltet ihr nur darauf achtgeben, dass es nicht zu viele Kinder werden, damit ihr auch noch den Überblick behalten und sichergehen könnt, dass auch keiner die Herdplatte anfasst.

So genug Tipps! Kommen wir nun zu einfachen und gesunden Rezepten, die das Zeug haben, zum neuen Lieblingsessen eurer Kleinen aufzusteigen.

Konfetti Mais mit Speck

Ihr braucht:

  • 8 Speck-Streifen
  • 2 Dosen Mais
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 225 g Frischkäse
  • 1-2 EL Milch
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 4 Frühlingszwiebeln

So geht's:
Speck in feine Vierecke schneiden und in einer großen Pfanne goldbraun anbraten. Speck auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Fett aus der Pfanne laufen lassen (bis auf eine dünne Schicht), dann Mais, Zwiebeln und Paprika bei mittlerer Hitze und ständigem Umrühren 6-8 Minuten kochen lassen.
Frischkäse und Milch zugeben, umrühren bis der Käse geschmolzen ist. Salz, Pfeffer und Zucker nach Geschmack zugeben.

Gemüseeintopf mit Fleischbällchen

Ihr braucht:

  • 2 Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 1 kleine Tasse Erbsen
  • etwas Vollkornmehl
  • etwas Öl
  • 100 g gemischtes Hackfleisch

So geht's:
Möhren und Kartoffeln schälen und würfeln. Gemüse mit etwas Öl leicht anbraten. Nach 1-2 Minuten mit etwas Vollkornmehl bestäuben und unter beständigem Rühren 300 ml Wasser dazugeben.
5 Minuten leicht köcheln lassen und in der Zwischenzeit Fleischbällchen aus Hackfleisch formen. Dann Fleischbällchen zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Dann nach Belieben mit Salz und Kräutern würzen und schon seid ihr fertig.

Hier findet ihr das Rezept im Original bei 'breirezept'.

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