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Weihnachtlicher Leckerbissen aus Bella Italia: Köstliches Panettone-Rezept

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 15. Dezember 2011

Nicht zu süß, dafür wunderbar locker und luftig: In Italien werden keine Plätzchen genascht, sondern feiner Panettone. Viele Familien haben ihr ganz geheimes Panettone-Rezept, das streng gehütet und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Denn einen klassischen Panettone zu backen, ist eine Kunst für sich. Damit der Teig so luftig wird, wird traditionell für das Panettone-Rezept ein Weizensauerteig angesetzt, der mehrere Tage gären muss. Ist er schön aufgegangen, wird er mit den verschiedensten getrockneten Früchten sowie Mandeln vermengt, in eine spezielle Panettone-Form gefüllt und im Ofen gebacken. Wer keine Panettone-Form hat, nimmt einen hohen Pappring, in den der Teig gefüllt wird. Wichtig ist nur, dass das Panettone-Rezept nicht wie ein flacher Kuchen, sondern hoch wie ein Gugelhupf gebacken wird. Im Schnitt misst ein Panettone nämlich gut 20 Zentimeter!

Mittlerweile gibt es auch das ein oder andere Panettone-Rezept, das mit einem einfachen Hefeteig zubereitet wird. Das geht deutlich schneller, wird aber ähnlich locker. Da Hefeteig frisch am allerbesten schmeckt, sollte der Panettone möglichst frisch zubereitet werden. Serviert wird er übrigens traditionell pur, meist zu Kaffee, Espresso oder einem süßen Wein. Wer mag, kann aber noch einen Klecks Sahne drauf geben.

Zutaten für 1 Panettone-Rezept:

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g)
  • 150 g Butter
  • 180 ml Vollmilch
  • 100 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker oder 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 1 TL Orangenabrieb
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Zitronat
  • 150 g Rosinen, Korinthen oder Sultaninen
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1∕2 TL Salz

Butter schmelzen und Milch erwärmen. Die Milch etwas abkühlen lassen, bis sie lauwarm ist und dann die geschmolzene Butter, den Zucker und die Hefe zugeben. Rühren, bis sich die Hefe darin aufgelöst hat.

Das Mehl in eine Schüssel füllen, in die Mitte ein Loch formen und in dieses die Hefe-Milch gießen. Etwas Mehl über die Milch stäuben, die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann Mehl, Milch sowie alle restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in die Schüssel zurückgeben, abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Hat der Teig sein Volumen sichtbar vergrößert, wird er noch einmal gut durchgeknetet und darf weitere 30 Minuten gehen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180 °C vorheizen.

Jetzt kommt der Teig in eine gefettete Panettone-Form und wird für 45 Minuten gebacken. Während der ersten 20 Minuten sollte der Panettone mit etwas Alufolie abgedeckt werden, damit er nicht zu braun wird.

Der fertige Panettone schmeckt pur, nach Belieben kann er aber auch zu einer raffinierten Kuchenkreation weiterverarbeitet werden.

Panettone-Shortcake mit Beeren- und Orangen-Ricotta

Zutaten für 1 Panettone-Shortcake:

  • 1 Panettone (z. B. von Bauli)
  • 500 g Ricotta
  • 30 g Puderzucker
  • 60 g Schlagsahne
  • 2 bis 3 TL Zucker
  • 3 TL Orangenlikör
  • möglichst frische Erd-, Blau-, Johannis- und Brombeeren

Vorbereitung: Ricotta mit Orangenschalen und Puderzucker glatt rühren. Nach und nach die Sahne zufügen. In einer anderen Schüssel den Zucker mit den Beeren verrühren.

Panettone-Shortcake zusammensetzen: Den Panettone in drei zirka zwei Zentimeter dicke Kreise schneiden. Auf die erste Scheibe einen Teelöffel Orangenlikör träufeln. Dann ein Drittel der Ricottamasse daraufgeben sowie ein Drittel der Beeren. Dann die zweite Panettone-Scheibe auf die Beeren legen und so weiter stapeln, bis der Shortcake fertig ist. Zum Schluss werden die Beeren mit ein wenig Puderzucker bestäubt. (Rezept + Bild: © Bauli)

von Diane Buckstegge

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