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Das Aicardi-Syndrom ist eine seltene neurologische Kinderkrankheit, die vorwiegend bei Mädchen auftritt. Den Betroffenen fehlt teilweise oder ganz die Faserverbindung zwischen den beiden Gehirnhälften (Corpus callosum, Balken). Beim Aicardi-Syndrom handelt es sich um eine seltene X-chromosomal-dominante Erbkrankheit. Typische Symptome sind Fehlbildungen des Gehirns und der Augen (Chorioretinopathie). Eine Behandlung ist nicht möglich. Die Lebenserwartung mit Aicardi-Syndrom ist äußerst gering. Das Aicardi-Syndrom ist nach seinem Entdecker, dem französischen Neurologen Jean Aicardi, benannt.
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