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Die Blasenentzündung (Zystitis) wird meist durch eine Infektion mit so genannten gramnegativen Bakterien, insbesondere dem Erreger Escherichia coli hervorgerufen. Vor allem Frauen sind von der bakteriellen Zystitis betroffen, da deren kurze Harnröhre das Aufsteigen von Keimen begünstigt. Darüber hinaus spielen für das Entstehen einer bakteriellen Zystitis auch Harnabflussbehinderungen, zum Beispiel durch Tumoren oder Blasensteine, eine Rolle. Wesentlich seltener tritt die Zystitis als Folge einer Bestrahlung von Tumoren im Unterbauchbereich oder einer Chemotherapie bei der Behandlung von Blasentumoren auf. Die bakterielle Zystitis wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. Bestehende Harnabflussstörungen müssen beseitigt werden. Die Anwendung von Wärmflaschen und eine ausreichende Trinkmenge können die Beschwerden einer Blasenentzündung häufig lindern.
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