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Eine Depression gehört mit einem Erkrankungsrisiko von 16 bis 20 Prozent zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das Zusammenwirken biologischer und psychologischer Faktoren kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für Depressionen führen, die dann bei zusätzlicher Belastung zur Entstehung von depressiven Symptomen führt. Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und ein verminderter Antrieb. Begleitend tritt aber noch eine Vielzahl anderer Beeinträchtigungen auf. Die Diagnose einer Depression wird gestellt, wenn über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen mindestens jeweils zwei typische und zwei der übrigen Symptome vorliegen. Abhängig von der Ausprägung der Symptome und der zeitlichen Entwicklung der Erkrankung werden verschiedene Formen der Depression unterschieden. Es gibt medikamentöse und psychotherapeutische Methoden zur Behandlung von Depressionen. Letztere zielen in erster Linie auf eine aktivere Lebensgestaltung und den Abbau negativer Denkmuster ab. Der Verlauf einer depressiven Erkrankung hängt von der Anzahl der bereits erlebten depressiven Episoden, deren Dauer und Intensität sowie der Dauer der beschwerdefreien Zeit zwischen den depressiven Phasen ab. Um Rückfälle zu vermeiden, sollten eine medikamentöse Erhaltungstherapie beibehalten beziehungsweise in der Psychotherapie Strategien erarbeitet werden, wie schon frühzeitig wiederkehrenden Symptomen entgegengewirkt werden kann.
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