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Haarausfall kommt sowohl bei Männern als auch bei Frauen vor und kann verschiedene Ursachen haben. Unter Haarausfall versteht man einen übermäßigen Ausfall der Kopfhaare. Dabei wird die Rate von 100 ausgefallenen Haaren pro Tag überschritten. Von einer Alopezie spricht man bei einer Kahlheit bedingt durch einen gesteigerten Haarausfall (Effluvium capillorum). Es können verschiedene Formen von Haarausfall unterschieden werden. Am häufigsten ist die Androgenetische Alopezie (Alopecia androgenetica), welche insbesondere bei Männern vorkommt und bis zur Glatzenbildung führen kann. Der Kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) äußert sich durch Haarverlust an umschriebenen Bereichen des Kopfs. Ursache ist möglicherweise eine Autoimmunreaktion. Eher selten kommt der Diffuse Haarausfall (Diffuse Alopezie) vor. Ursächlich für diese seltene Form des Haarausfalls sind zumeist Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionen, die Einnahme bestimmter Medikamente, Stress oder eine ungesunde Ernährung. Die Diagnose Haarausfall wird anhand der Aufnahme der Krankengeschichte (Anamnese), einer klinischen Untersuchung sowie gegebenenfalls durch die Erfassung von Laborwerten gestellt. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache des Haarverlusts. Der Verlauf von Haarausfall richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Form. Haarausfall kann man in der Regel nur begrenzt beziehungsweise gar nicht vorbeugen.
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