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 Die rote Schleife ist das Symbol für den Kampf gegen HIV © Sipa | 70.000 - so viele HIV-positive Menschen leben laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aktuell in Deutschland. Auch im Jahr 2011 - über ein Vierteljahrhundert nach der Entdeckung des Virus - können Betroffene nicht geheilt werden. Zwar können die aktuell verfügbaren Medikamente den Ausbruch der Immunschwächekrankheit Aids viele Jahre hinauszuzögern, doch den Erreger besiegen können sie immer noch nicht.
Doch HIV ist mehr als ein unheilbares Virus -es ist nach wie vor auch ein gesellschaftliches Stigma. Zwar haben in der Vergangenheit unzählige Kampagnen in der Öffentlichkeit über die Infektionsrisiken und den richtigen Umgang mit Betroffenen informiert - doch immer noch haben HIV-positive Menschen mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen. Das macht es für sie doppelt so schwer, mit ihrer Erkrankung zu leben.
Am Welt-Aids-Tag, der seit 1988 jedes Jahr am 1. Dezember begangen wird, wollen Aids-Organisationen weltweit auf die Lebenssituation Aids-Kranker und HIV-positiver Menschen aufmerksam machen und rufen zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Der Tag soll auch die weltweite Bedrohung durch das Virus wieder verstärkt ins Bewusstsein rücken. Trotz systematischer Aufklärung stecken sich in Deutschland nämlich jedes Jahr mehrere tausend Menschen an.
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