HPV-Virus: Erkennen & behandeln

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HPV-Virus: Erkennen & behandeln

Das HPV-Virus ist die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit. - HPV-Virus: Erkennen & behandeln
Das HPV-Virus ist die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit.
Es gibt Themen, über die spricht man nicht gern. Da sie aber wichtig sind, machen wir es trotzdem! Wie zum Beispiel das HPV-Virus. Dahinter versteckt sich die Bezeichnung Humanes Papillomavirus, besser bekannt als die Geschlechtskrankheit 'Feigwarzen'.

Mit einer Neuinfektion von weltweit 30 Millionen Menschen pro Jahr ist das HPV-Virus die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit überhaupt. Das Problem: Mehr als die Hälfte aller Betroffenen weiß nichts von der Erkrankung. Das HPV-Virus ist zwar in vielen Fällen harmlos, ist aber sehr ansteckend und kann zudem zu bösartigen Tumoren führen.

So wird das HPV-Virus übertragen
Die Übertragung des HPV-Virus kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Meist passiert es jedoch beim Geschlechtsverkehr, wenn die Feigwarzen mit der Haut oder Schleimhaut des anderen in Berührung kommen. Schon kleinste Verletzungen in der Haut reichen hier aus, dass das Virus eindringen kann.

Daneben kann das HPV-Virus über gemeinsam genutzte Handtücher oder beim gemeinsamen Baden übertragen werden. Säuglinge können sich während der Geburt bei der infizierten Mutter anstecken.

Daran erkennen Sie eine Infektion mit dem HPV-Virus
Warzen erkennt man leicht, denken vermutlich viele. Leider trifft das auf die durch das HPV-Virus verursachten Feigwarzen nur bedingt zu. Sie sind kaum sichtbar und verursachen auch keine anderen Symptome wie Juckreiz oder Brennen.

Die typischen Feigwarzen treten erstmals drei Wochen bis acht Monate nach der Infektion als einzelne oder beetartig angeordnete flache kleine Knötchen an den Schamlippen, der Scheide oder am Penis auf. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können diese Warzen weiter wachsen und eine rötliche, grau-bräunliche oder weißliche Farbe annehmen.

Suchen Sie bei Verdacht auf Feigwarzen sofort Ihren Gynäkologen auf. Er kann feststellen, ob Sie wirklich mit dem HPV-Virus infiziert sind.

Die Therapie bei einer HPV-Virus-Infektion
Die Behandlung von Feigwarzen richtet sich nach Größe und Ausbreitung der Hautveränderungen. In der Regel werden spezielle Warzenmittel verwendet, die auf die befallenen Stellen aufgetragen werden. Der Arzt kann zudem auch zu Kälte-, Elektro- und Lasertherapie greifen, um das HPV-Virus zu bekämpfen. Chirurgisch werden Feigwarzen in der Regel nicht entfernt, weil das die Neubildung fördert.

Das HPV-Virus sollte auf jeden Fall behandelt werden, denn sonst kann es zur Entstehung von bösartigen Tumoren kommen. In fast allen Fällen von Gebärmutterhalskrebs konnte das HPV-Virus nachgewiesen werden.

Schutz vor dem HPV-Virus
Der klassische Schutz gegen Feigwarzen sowie die meisten anderen Geschlechtskrankheiten ist das konsequente Tragen von Kondomen beim Sex. Jungen Frauen zwischen 12 und 17 Jahren wird zudem die HPV-Impfung empfohlen. Diese Impfung soll das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken deutlich verringern.

Weitere Informationen sowie Lesetipps finden Sie auf onmeda.de.




db

  

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Veröffentlicht von
am 22/02/2013
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